Feierliche Fahrzeugsegnung bei der Feuerwehr Gramastetten: drei Jahre Planung und 320 PS
GRAMASTETTEN. Die Freiwillige Feuerwehr Gramastetten feierte am Sonntag, 11. Oktober, einen besonderen Anlass: die Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs, eines Großlöschfahrzeugs mit Bergeausrüstung (GLF-B).

Nach einer dreijährigen Planungsphase war es nun endlich so weit. Im Rahmen der Fahrzeugsegnung wurde ein Festgottesdienst mit Kaplan Ezeugo Jideofor in der Pfarrkirche Gramastetten gefeiert. Anschließend folgten die Festansprachen und die offizielle Segnung des Einsatzfahrzeugs. Danach wurde die feierliche Veranstaltung im Feuerwehrhaus fortgeführt.
Das neue Großlöschfahrzeug mit Bergeausrüstung ist auf einem MAN-Fahrgestell mit einem Euro-6-Motor aufgebaut, einem Einsatzgewicht von circa 13 Tonnen, 320 PS und Allradantrieb.
Finanzierung über mehrere Standbeine
Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) betonte: „Seit mehr als 140 Jahren ist auf die Freiwillige Feuerwehr Gramastetten Verlass. Und unsere Feuerwehrleute können sich darauf verlassen, dass wir sie bestmöglich unterstützen.“ Finanziert wurde das neue Einsatzfahrzeug mit Mitteln der Gemeinde, des Landes Oberösterreich, des Landes-Feuerwehrverbands sowie der Feuerwehr selbst.
Bürgermeister Harald Kogler (VP) erklärte: „Nicht die Technik, sondern die Menschen, die dahinterstehen, machen die Freiwillige Feuerwehr Gramastetten aus.“
Kommandant Michael Ginterseder ist 1994 bei der Feuerwehrjugend eingestiegen. Er erzählte: „Ein neues Fahrzeug bedeutet für eine Feuerwehr nicht nur moderne Technik und mehr Möglichkeiten im Einsatz. Es bedeutet vor allem mehr Sicherheit und eine wichtige Unterstützung für unsere Mannschaft im Einsatz.“
Johannes Enzenhofer ist Bezirks-Feuerwehrkommandant und hielt bei der Fahrzeugsegnung fest: „Perfekt ausgebildete Mannschaften in den Feuerwehren kombiniert mit der besten Feuerwehrtechnik garantieren die Sicherheit unserer Bevölkerung im Bezirk Urfahr-Umgebung.“








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