Gallneukirchen feiert 30 Jahre Wohneinrichtung Starhembergstraße
GALLNEUKIRCHEN. Mit einem gemeinsam gestalteten Fest feierten Bewohner und Mitarbeiter das 30-jährige Bestehen der Wohneinrichtung Starhembergstraße in Gallneukirchen. Sie bietet Menschen mit Behinderung ein Zuhause.

Die acht Bewohner gestalten ihren Alltag weitgehend nach ihren eigenen Vorstellungen. Mitarbeiter unterstützen sie beim Kochen, Einkaufen und bei der Organisation des Alltags. Die Hilfe richtet sich nach den persönlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Ziel ist es, die Selbstständigkeit zu erhalten und weiterzuentwickeln.
„Ein Zuhause ist mehr als ein Ort zum Wohnen. Es ist ein Ort, an dem Menschen ihren Alltag nach eigenen Vorstellungen gestalten und eigene Entscheidungen treffen können. Uns ist wichtig, dass sie dabei die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um möglichst selbstbestimmt zu leben“, betonte Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks.
Zusammenleben in der Gemeinde
Regina Penninger sprach bei der Feier über die Bedeutung der Wohneinrichtung für das Zusammenleben im Ort: „Als Vizebürgermeisterin in Gallneukirchen freut es mich besonders, dass dadurch die Integration im Ort noch besser gelingen kann.“
Nationalrat Michael Hammer aus Altenberg überbrachte die Grußworte des Landes Oberösterreich. Er hob die Bedeutung verlässlicher Wohn- und Beschäftigungsangebote hervor: „Ein selbstbestimmtes Leben braucht passende Rahmenbedingungen und Angebote, die Teilhabe ermöglichen.“
Film und Fotos erzählen die Geschichte
In einem Film zu Beginn der Feier kamen alle Bewohner zu Wort. Sie ließen die Festgäste an ihrem Leben in der Wohneinrichtung teilhaben. Nach den Worten der Ehrengäste zeigte eine Fotoschau, wie sich das Wohnhaus in den vergangenen 30 Jahren entwickelt hat.








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