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Lüften, lüften, lüften. Und das alle 20 Minuten. Das gilt im neuen Schuljahr in denm Klassenzimmer, wenn keine mechanische Lüftung vorhanden ist.

Für die kommenden kalten Jahreszeiten, wird die Lüftung ein zunehmendes Problem, und das nicht gerade in Schulen, Kindergärten, denn hier sind selten mechanische Lüftung vorhanden. Das Konzept ist einfach. Unsere Ausatemluft ist anders als die Luft, die wir einatmen also voller CO2-Moleküle. In der Ausatemluft liegt der Anteil ungefähr 100-mal so hoch. Nur logisch, dass der CO2-Gehalt der Luft steigt, wenn man Menschen in einen Raum setzt, der schlecht belüftet ist. Kern der Rechnungen: Je höher der Anteil der CO2-Teilchen, desto höher ist der Anteil an Luft, die mehrmals geatmet wurde. Und damit auch das Risiko, Aerosole einzuatmen, die ein anderer Mensch im selben Raum kurz zuvor ausgeatmet hat. Die CO2-Konzentration ist also eine Art indirekte Messung für eine mögliche Exposition mit Virusaerosolen. Lösung könnten Luftreiniger sein, aber Vorsicht, nicht alle Geräte sind geeignet und darüber hinaus wartungsaufwendig. Auch könnten CO2-Sensoren eine gute Hilfe sein, weil sie anzeigen, dass die Luft in einem Raum aufgebraucht ist und damit das Risiko einer Aerosolinfektion steigt. Sie dürfen aber über eines nicht hinwegtäuschen: Schulen, Büros brauchen, bessere Lüftungskonzepte und weitere technische Lösungen der Luftreinigung


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