Die Volleyballerinnen vom SV Gallneukirchen stellen sich vor
GALLNEUKIRCHEN. „Wie steht es um die Sportvereine im Bezirk Urfahr-Umgebung?“ – dieser Frage widmet sich die Tips Urfahr-Umgebung. Im Fokus steht dabei aber nicht nur, in Zeiten von Corona genauer hinzuschauen und zu hinterfragen, wie es den heimischen Vereinen geht. Ziel ist es auch, möglichst viele der zahlreichen Vereine im Bezirk vorzustellen. In dieser Woche sind die Volleyball-Damen des SV Gallneukirchen an der Reihe.

13 Mitglieder in der Damenmannschaft, 15 Mädchen in der Nachwuchsmannschaft, ein Damenmannschafts- und zwei Nachwuchstrainer: Das ist die Sektion Volleyball des SV Gallneukirchen, die derzeit in der zweiten Landesliga aktiv ist.
Freude und Ausgleich
Gegründet wurde der Verein, in dem Zusammenhalt und Spaß am Volleyball einen besonderen Stellenwert haben, im Herbst 2016. „Natürlich wollen wir am Feld gute Leistungen zeigen und uns den Platz in der Liga sichern und trotzdem sollen die Freude und der Ausgleich zum Alltag einen wichtigen Stellenwert einnehmen. Das Miteinander ist uns nebendies nicht nur am Spielfeld, sondern auch außerhalb des Trainings sehr wichtig. Nur so kann man den Teamgeist, der besonders im Mannschaftssport wichtig ist, fördern. Teammitglieder hinter einem zu haben, die einen wertschätzen, auf die man sich verlassen und vertrauen kann und die sowohl Stärken und Schwächen an einem schätzen, zeichnet unsere Mannschaft mit Sicherheit aus“, heißt es von seiten der Volleyballerinnen, die auch viel Wert auf eine ausgeprägte Jugendarbeit im Verein legen.
Nachwuchsarbeit im Fokus
In Gallneukirchen ist man sich sicher: Die Ausbildung von jungen Volleyballerinnen ist essenziell für den dauerhaften Bestand der Mannschaft. Aktuell sind 15 junge Mitglieder im Alter von zwölf bis 16 Jahren im Verein aktiv. Neben dem Erlernen von Volleyballtechniken und der Spielpraxis gehe es dabei auch um eine Weiterentwicklung in den sozialen Bereichen. „Der wichtigste Baustein für eine gut funktionierende Mannschaft ist jede einzelne Spielerin für sich. Es ist uns deshalb auch wichtig, den Kindern im Training Teamgeist, Respekt, Fairplay und den Umgang mit Sieg und Niederlage zu vermitteln“, zeigt man sich bei den Gallneukirchnerinnen über- zeugt.
Auswirkungen durch Covid
Auch für die Gallneukirchner Volleyballspielerinnen stellte die Pandemie eine Herausforderung dar: „Mit der Pandemie änderte sich bei uns, wie bei den meisten Sportvereinen, schlagartig alles. Der gesamte Trainingsbetrieb wurde eingestellt und die letzte Saison vorzeitig beendet. Wir versuchten im Sommer, das Beste daraus zu machen und holten am Sand so manche Trainings nach. Die aktuelle Saison ist momentan unterbrochen. Die Ungewissheit, ob und wann der Trainings- und Spielbetrieb wieder startet, ist natürlich nicht optimal. Bis dahin versuchen wir, uns via wöchentlichen gemeinsamen Onlinetrainings fit zu halten, um dann wieder voll durchstarten zu können.“
Ziele für 2021
Was das kommende Jahr betrifft, so gehe es vor allem darum, die Freude am Volleyballspiel zu erhalten und den Zusammenhalt und Teamgeist stetig wachsen zu lassen. Aber auch den Klassenerhalt zählen die Gallneukirchnerinnen zu ihren Zielen. Nachdem es im Vorjahr einige Wechsel gegeben habe, sei es wichtig, das Potenzial der Mannschaft wieder voll ausschöpfen und getreu dem Motto „gemma schub“ wieder alles geben zu können.


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