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GRAMASTETTEN. Die vergangene Skisaison war ohne Zweifel eine erfolgreiche für den Gramastettner Vincent Kriechmayr. Aktuell macht dieser aber nicht Urlaub, sondern befindet sich schon wieder in der Vorbereitungsphase auf den kommenden Ski-Winter. Tips hat sich mit dem 29-Jährigen unterhalten.

Vincent Kriechmayr blickt auf eine erfolgreiche vergangene Wintersaison. (Foto: GEPA pictures/Harald Steiner)

Tips: Noch einmal rückblickend auf die vergangene Saison: Wie zufrieden waren Sie mit den Ergebnissen, die Sie erzielt haben?

Vincent Kriechmayr: Mit der Saison war ich natürlich sehr zufrieden. Wenn man nach einer Saison als Doppel-Weltmeister nach Hause kommt, dann war das sehr gut.

Tips: Wie haben Sie die Zeit nach der Saison und vor dem Start des Trainings verbracht? Gibt es für Sie Fixpunkte, die in dieser freien Zeit unbedingt sein müssen? Was ist für Sie der ultimative Ausgleich zum Skisport?

Kriechmayr: Nach der Saison ist vor der Saison. Dementsprechend waren direkt nach der Saison einige Materialtests. Ich habe eigentlich keinen ultimativen Ausgleich zum Sport, da der Sport permanent präsent ist. Die Landwirtschaft meines Bruders, meine Freundin, Freunde dienen als Ausgleich.

Tips: Sie befinden sich bereits wieder im Training: Wo trainieren Sie, wie sieht das Sommertraining konkret aus, worauf legen Sie selbst sehr viel Wert?

Kriechmayr: Ich trainiere schon seit längerer Zeit aufgrund meines Umfelds im Salzburger Raum. Der Trainingsplan richtet sich natürlich nach meinem aktuellen Fitnesszustand. Grundlagenausdauer, Krafttraining, Koordinationstraining und so weiter.

Tips: Welche Ziele verfolgen Sie im Hinblick auf den nächsten Winter?

Kriechmayr: Wie jedes Jahr, sich stetig zu verbessern. In allen Bereichen.

Tips: In puncto Gesamtweltcup: Wie weit oben steht das Riesentorlauf-Training für Sie?

Kriechmayr: Das RTL-Training gehört immer dazu und ist auch für meine Leistungen im Super-G und in der Abfahrt extrem wichtig. Jedoch nicht im Hinblick auf den Gesamtweltcup.

Tips: Welchen Tipp würden Sie jungen Skibegeisterten geben, die selbst einmal Profisportler werden möchten? Was ist in Ihren Augen das A und O, um diesem großen Ziel näher zu kommen?

Kriechmayr: Für mich war immer die Freude und der Spaß extrem wichtig. Das würde ich auch jungen Sportlern raten.


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