Vollgas im Blut: Herzogsdorfer Wolfi Schwarzmüller rast aufs Podest
HERZOGSDORF. Ein schwerer Rückschlag brachte Wolfgang „Wolfi“ Schwarzmüller aus Herzogsdorf zum ultimativen Nervenkitzel im Motorsport.

Als sein damaliges Rennauto im Frühjahr 2021 im Winterquartier komplett ausbrannte, schien die erfolgreiche Karriere im Mühlviertler Slalomcup vorbei. Doch seine Partnerin Karin gab den entscheidenden Impuls: „Such dir eine neue, größere Herausforderung!“ Kurz vor seinem 50. Geburtstag erfüllte sich der heute 53-Jährige diesen Traum und stieg in den actionreichen Rallycross-Sport ein.
Platz zwei und Mühlviertler Doppelsieg
Mit einem Peugeot 106 startete er im Sommer 2021 in Tschechien durch. Seit 2022 fährt er in der Klasse National 1600 die komplette Österreichische Meisterschaft – die aktuelle Rennserie 2026 ist bereits seine fünfte Saison. Dass er ganz vorne mitmischen kann, bewies der Herzogsdorfer im tschechischen Sedlcany: Hinter Raphael Dirnberger aus Ottenschlag im Mühlkreis fuhr Wolfi auf den genialen zweiten Platz – ein grandioser Mühlviertler Doppelsieg!
Starkes Team im Hintergrund
Hinter Wolfi steht ein starkes, eingespieltes Team. Seine Partnerin sorgt nicht nur für die Verpflegung, sondern pusht ihn als Spotterin per Funk hochaktiv durch die Rennläufe.
Die Mechaniker Gerald und Michael halten den Flitzer in Schuss. Ein großer Dank gilt auch Wolfis Arbeitgeber WFL Milturn Technologie sowie den vielen regionalen Sponsoren wie SEMA, Danube EDV, Naturrind Kaukal, Gernerproduction, Kfz Gündeseder, Kfz Schaubmair, Reifenservice Kaar, Keramo, Raiba Herzogsdorf, Schurli´s Eier, Popa Flo Beste Bikes und Sattlerei Wakolbinger. Weiter geht es mit den Meisterschaftsläufen in Fuglau, Greinbach und im ungarischen Nyirád.


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