Sportunion Schweinbach und Berufsschule Linz setzen sich gegen Rassismus ein
ENGERWITZDORF/LINZ. Die Sportunion Schweinbach und die Berufsschule Linz 3 haben in einem Projekt im Rahmen der österreichweiten fairplay-Aktionswochen ein Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass gesetzt.

Mit Videobotschaften zum Thema „Rassismus verliert immer“ in den sozialen Netzwerken sowie mit einem Großaufgebot von Spielern, Fairplay-Bannern und -Aktionskarten vor dem Anpfiff des Heimschlagers gegen Herbstmeister Hagenberg machte sich die Sportunion Schweinbach gegen Rassismus stark.
„Diese Kooperation hat wirklich viel Publikum und große Breite verdient“, betonen Franz Plank, Obmann der Sportunion Schweinbach mit Sitz in Engerwitzdorf, und Berufsschuldirektor Rainer Hacker.
Film gegen Ungerechtigkeiten
Die Lehrlinge der Berufsschule Linz 3 (Makartschule) erstellten einen über fünfminütigen Film. Dabei positionieren sich 21 Lehrlinge der gegen Rassismus, Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung in zehn Sprachen – darunter Persisch, Albanisch, Russisch und das afrikanische Lingala.
Der angehende Kfz-Nutzfahrzeugtechniker Elias Dallinger übernahm Kamera und Regie: „Diese Herausforderung brachte uns organisatorisch und zeitlich an unsere Grenzen. Bei uns ist Diskriminierung kein Thema, wir verstehen uns alle prächtig.“ Sein Kollege Philipp Englstorfer betont: „Gerade in sehr bewegten Zeiten ist es eine dringliche Aufgabe unserer Generation, Demokratie, Menschlichkeit und Toleranz genau im Auge zu behalten.“








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