Christoph Filipp zur Corona-Krise: „Kauft bei den lokalen Erzeugern“
URFAHR-UMGEBUNG. Mit ihren Filialen sorgen die Bäckereien Filipp und Pammer dafür, dass auch in Zeiten von Corona die Bevölkerung mit frischem Brot versorgt wird. Doch viele scheinen nicht zu wissen, dass die lokalen Lebensmittelerzeuger auch zurzeit offen haben. Darauf möchte Firmenchef Christoph Filipp hinweisen

„Leider hat man den Eindruck, dass zurzeit nur die Handelsketten im Fokus der medialen Berichterstattung stehen. Doch auch die Bäcker oder Fleischer in den Gemeinden versorgen die Bevölkerung mit dem Notwendigen“, erklärt Filipp, der schätzt, dass die handwerklichen Erzeuger gegenwärtig 60 bis 75 Prozent weniger Umsatz machen als zu normalen Zeiten. Die Bäckerei Filipp hat auf die Situation reagiert und ihr Sortiment verkleinert. „Es müssen ja nicht dutzende verschiedene Torten sein. Aber eines ist sicher. Wir bieten weiterhin frisches Brot und Mehlspeisen.“ Die Reduktion des Angebotes hat auch den Sinn, dass gerade in schwierigen Zeiten möglichst wenige Produkte im Abfall landen soll.
Die Versorgung ist sichergestellt
Und noch ein Aspekt ist dem Unternehmer wichtig: „Ich habe eine Verpflichtung gegenüber meinen Mitarbeitern und werde keine kündigen. Die Mühlviertler Landbäckerei und alle anderen Handwerksbetriebe werden die Krise gemeinsam durchstehen. Und ich möchte mich schon bei allen Kunden bedanken, die uns alle dabei unterstützen.“ Und auch auf mögliche Erkrankungen ist man vorbereitet: „Wir haben Teams gebildet, die unabhängig voneinander arbeiten. So können wir im Krankheitsfall die Produktion am Laufen halten.“ Keine Sorgen müssen sich die Kunden übrigens mit der Versorgung machen. „Wir haben schon mit unseren Lieferanten gesprochen. Die Anlieferung von notwendigen Zutaten – etwa Mehl – ist gesichert“, erklärt Filipp, dem eines besonders wichtig ist: „Kauft bei den lokalen Erzeugern. Das sichert Arbeitsplätze in der Region.


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