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Josef Rathgeb: „Bewusstsein für regionale Produkte darf kein Modetrend sein“

Andreas Hamedinger, 27.11.2020 18:56

OBERNEUKIRCHEN. Die schwierigen Zeiten zeigen uns einmal mehr, wie wichtig heimische und regionale Betriebe und Produzenten sind.

Bürgermeister Josef Rahtgeb (rechts) beim Einkauf lokaler Produkte bei Familie Niedervoll in Oberwaldschlag. Der Bürgemeister hofft, dass der Trend zur Regionalität auch nach der Krise anhält. (Foto: Gemeinde)

Mit dem Einkauf vor Ort werden unsere Erzeuger, Dienstleister und Landwirte gestärkt. Wer örtliche und saisonale Lebensmittel aus der Region kauft, bekommt nicht nur Frische und Geschmack, sondern Qualitätsprodukte auf höchstem Niveau. Zudem werden Wirtschaftskreisläufe gestärkt, die Krisensicherheit erhöht und für Lebensqualität im Land gesorgt. Auf der Gemeinde-Homepage www.oberneukirchen.at/regional-spezial sind alle Unternehmen und Dienstleister mit ihren momentanen Angeboten wie Lieferservice, Abholstationen, Bestellservice und vieles mehr aufgelistet. Auch am Biojungrindhof von Familie Nimmervoll in Oberwaldschlag werden Bestellungen jederzeit entgegengenommen. Die Produkte werden vorbereitet und vor der Haustüre übergeben. „Das Bewusstsein für regionale Produkte darf kein Modetrend sein, sondern muss ein Dauerzustand werden. Wir Konsumenten haben es tagtäglich selbst in der Hand. Wenn jeder Haushalt monatlich nur um 3,50 Euro mehr heimische Lebensmittel kauft, schafft das landesweit 550 neue Arbeitsplätze“, appelliert Bürgermeister Josef Rathgeb.


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