Hohe Arbeitslosigkeit auch im Bezirk
URFAHR-UMGEBUNG. Die seit langem höchste Arbeitslosenquote im Bezirk brachte der Jänner mit sich. Doch es zeigt sich auch ein vorsichtiger Hoffnungsschimmer.

Insgesamt gab es im Bezirk Urfahr-Umgebung im Jänner 1.608 Arbeitslose. Das sind um 396 mehr als im Jänner 2020. Die Arbeitslosenquote wird im Jänner im Arbeitsmarktbezirk Linz, zu dem auch der Bezirk Urfahr-Umgebung zählt, wohl erstmals zweistellig ausfallen. „Wir müssen mit 10 Prozent rechnen, um 2,3 Prozentpunkte mehr als im Jänner des Vorjahres“, so Elisabeth Wolfsegger, Leiterin des AMS Linz. Das liegt jedoch nach wie vor unter dem österreichischen Durchschnitt. Zusätzlich sind 1.646 Betriebe in Linz und Urfahr-Umgebung in Kurzarbeit, die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer liegt bei knapp unter 20.000. Aber es gibt durchaus auch positive Signale vom Stellenmarkt: Im Jänner wurden 1.802 Stellenangebote zur Besetzung gemeldet. „Das sind zwar um 171 weniger als im Vorjahr, aber wenn man berücksichtigt, dass manche Branchen aufgrund der behördlichen Vorgaben fast total ausfallen, darf man das durchaus als Hoffnungsschimmer werten.“


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