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URFAHR-UMGEBUNG. Immer wieder erhitzt das Thema Freileitungen versus Erdkabel die Gemüter - so auch im Bezirk. Eine neue Gesetzesinitiative soll nun auch im Nationalrat Unterstützung für die Erdkabel-Variante bringen.

 (Foto: SPÖ)
(Foto: SPÖ)

Ausgehend von dem Nationalratsabgeordneten und SPÖ-Bezirksparteivorsitzenden Alois Stöger zielt die im Parlament eingebrachte Gesetzesinitiative auf eine Abänderung des Starkstrom-Wege-Gesetzes ab. „Die Bevölkerung erwartet sich auch beim Ausbau der Energie-Infrastruktur den Schutz der Natur und der Landschaft. Hochspannungs-Freileitungen beeinflussen das Landschaftsbild“, erklärt Stöger seine Gesetzesinitiative im Nationalrat. Diese würde vorsehen, dass bei neu-errichteten Anlagen die Erdverkabelung zum Standard werden soll, wenn es um sensible Naturschutzgebiete oder Naherholungsräume geht.

„Deshalb sollen mit unserer Gesetzesinitiative elektrische Leitungsanlagen mit einer Spannung von 110 kV oder höher in sensiblen Gebieten als Erdkabel ausgeführt werden, sofern keine schwerwiegenden Gründe dagegen stehen.“ Sollte der Gesetzes-Antrag angenommen werden, hätte dies auch Auswirkungen auf den Bezirk. Für Stöger bleibe dabei spannend, „ob hier auch die Grünen und die ÖVP in Wien auf der Seite der Bewohnerinnen und Bewohner des ländlichen Raumes stehen.“


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