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GALLNEUKIRCHEN. In einer Aussendung reagierte die SPÖ Gallneukirchen nicht nur auf den Rücktritt von Bürgermeisterin Gisela Gabauer sondern stellte mit Sepp Wall-Strasser auch einen eigenen Kandidaten für das Amt vor.

Sepp Wall-Strasser stellt sich der Bürgermeisterwahl. (Foto: SPÖ Gallneukirchen)
Sepp Wall-Strasser stellt sich der Bürgermeisterwahl. (Foto: SPÖ Gallneukirchen)

„Die SPÖ hatte durchaus damit gerechnet, dass die ÖVP noch vor der Wahl einen neuen Bürgermeisterkandidaten aus dem Hut zaubern wird. Dies auch deshalb, weil der Eindruck bestand, dass das von der Bürgermeisterin oft verkündete Motto ‚Mir geht’s ums Miteinander!‘ in Wirklichkeit weder gegenüber den anderen noch der eigenen Fraktion eingehalten wurde und dadurch an verschiedenen Stellen Unmut entstanden ist“, heißt es in der Aussendung der SPÖ Gallneukirchen zunächst. In dieser wird in punkto Gabauer aber auch betont: „Als Person, die sich mit viel Einsatz in die Kommunalpolitik eingebracht hatte, zollen wir ihr Respekt. Denn Demokratie lebt nur von Menschen, die bereit sind, sich für ein öffentliches Amt zur Verfügung zu stellen. Hier hat sie sich auch nicht geschont.“

Chance für Gallneukirchen

Dennoch sei man bei den Sozialdemokraten in der Gusenstadt der Ansicht, dass es Zeit für einen „neuen Aufbruch in Gallneukirchen gekommen“ sei. Mit Vizebürgermeister Sepp Wall-Strasser habe diese einen Kandidaten, der in den vergangenen sieben Jahren mit seiner offenen Art viele Bürger begeistert habe. Wall-Strasser habe laut der SPÖ aufzeigt, dass er über Parteigrenzen hinweg für ein kulturell offenes, modernes und soziales Gallneukirchen Politik machen könne. Nun gäbe es die Chance für ein neues Kapitel in der Geschichte Gallneukirchens.


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