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WALDING. Der Erfolg des Familienunternehmens Zellinger in Walding basiert auf Vertrauen. Die Geschäftsführung setzt auf verantwortliches und selbständiges Handeln.

Müll ist nicht nur ein Problem, es ist auch Rohstoff mit großer Vielfalt. (Fotos: Deschka/Göweil)
  1 / 4   Müll ist nicht nur ein Problem, es ist auch Rohstoff mit großer Vielfalt. (Fotos: Deschka/Göweil)

So auch im Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) beziehungsweise im ÖKO-Park in Herzogsdorf direkt an der B127, wo 15 Mitarbeiter unter der Leitung von Reinhard Deschka und Christoph Göweil mit Respekt und Professionalität tausende Tonnen Abfälle und Altstoffe pro Jahr verwerten. Die beiden Betriebsleiter sind bereits über zehn Jahre im Unternehmen und konnten die innovative Entwicklung des AWZ und des ÖKO-Parks mitgestalten.

Reinhard Deschka, Betriebsleiter des Abfallwirtschaftszentrums, ist gelernter Schlosser und Bürokaufmann. Er trat 2011 in das Unternehmen ein und beschreibt die Zusammenarbeit im AWZ so: „Wir haben hier am Standort in Herzogsdorf Mitarbeiter, die sich für die Umweltthemen der Zukunft begeistern und die auch bereit sind, am ökologischen Fortschritt mitzuwirken. Allround-Talente mit Hausverstand und handwerklichem Geschick sowie der Blick auf das Ganze sind die Basis für den Erfolg unseres Standortes.“ Das AWZ ist von Montag bis Donnerstag 7.30–12/12.30–16.15 Uhr und Freitag 7.30–12/12.30–14 Uhr geöffnet. Hier wird angeliefert, kontrolliert, abgewogen, gepresst, sortiert und verwertet.

Variantenreich sind auch die Tätigkeiten im ÖKO-Park. Christoph Göweil studierte in Wels Automatisierungstechnik und kam 2009 zu Zellinger. Seinen Job beschreibt Göweil so: „Die Tätigkeiten im ÖKO-Park sind so vielfältig wie das Thema Biogas. Hier ist es wichtig, die aktuellen Ausbildungskurse für Biogasanlagen zu absolvieren, aber meistens ist „Learning by doing“ angesagt. Die neue Aufbereitungsanlage in unserem ÖKO-Park ist österreichweit einzigartig. Mit der neuen Technik können wir unterschiedliche Stoffströme aus dem Bioabfallbereich bestmöglich aufbereiten und verwerten.“

Die Biogasanlage ist das Herzstück des ÖKO-Parks. Für eine Reihe von biogenen Abfällen stellt die Vergärung die ökologisch sinnvollste Behandlungsmethode dar. Aus der abgebauten Organik entsteht saubere Energie für mehr als 1.000 Haushalte pro Jahr und aus dem Gärrest wird Flüssigdünger für die Landwirtschaft zur Verfügung gestellt.


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