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EIDENBERG. Was braucht Eidenberg für eine gute Zukunft? Welche Themen, Vorschläge und Ideen haben die Bürgerinnen und Bürger? Diesen Fragen geht der „Eidenberger Bürgerrat“ nach, der von 29. bis 30. April stattfindet.

Zukunft gestalten im Agenda 21 Prozess Eidenberg. (Foto: SPES Zukunftsakademie)
Zukunft gestalten im Agenda 21 Prozess Eidenberg. (Foto: SPES Zukunftsakademie)

Besonders spannend ist, wer teilnehmen kann – das entscheidet nämlich der Zufall. Aus allen Eidenbergern im Alter von 16 bis 100 Jahren wurde eine Zufallsauswahl gezogen. Es können maximal 15 Personen teilnehmen. Wer sich von den zufällig Eingeladenen zuerst meldet, ist dabei. Die Zufallsauswahl macht es spannend, weil so auch Menschen angesprochen werden, die in Eidenberg vielleicht noch nicht so involviert sind oder deren Ideen noch nicht bekannt sind.

Mit der Zukunft auseinandersetzen

Der Bürgerrat ist ein Beteiligungsverfahren, das in den USA entwickelt wurde und in Österreich noch wenig verbreitet ist. Dabei lassen sich die Ergebnisse sehen: Eineinhalb Tage lang diskutieren die Bürger Ideen und Vorstellungen für den Ort und entwickeln gemeinsam Lösungsvorschläge. „Aufgrund der Zufallsauswahl geht es bei den Themen mit ziemlicher Sicherheit um Fragen, die viele Menschen im Ort bewegen und begeistern“, erklärt Sabine Wurzenberger von der SPES Zukunftsakademie. Die Ergebnisse werden dann am 12. Mai im Kulturstadl präsentiert und mit der gesamten Bevölkerung und der Kommunalpolitik weiterentwickelt. Sie bilden die Basis für den Agenda 21 Prozess, der in der Gemeinde gerade startet. „Wir in Eidenberg setzen uns schon lange intensiv mit der Zukunft auseinander und probieren dabei immer wieder neue Wege aus. So entstehen die spannendsten Projekte“, erklärt Eidenbergs Bürgermeister Adi Hinterhölzl.


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