Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

URFAHR-UMGEBUNG. Teilhabe und Chancengleichheit für Menschen mit Behinderung sind die vorrangigen Ziele von GUUTE Inklusion, einer Kooperation der GUUTE Initiative und des Diakoniewerks Oberösterreich.

Gespräch unter mehreren Mitarbeitern in einem Büro (Foto: Erwin Wodicka)
Gespräch unter mehreren Mitarbeitern in einem Büro (Foto: Erwin Wodicka)

Karin Schaubmaier, Regionalleitung Behindertenarbeit, konkretisiert: „Uns ist wichtig, dass Menschen mit Behinderung dort eine Beschäftigung finden beziehungsweis arbeiten, wo alle arbeiten. Beschäftigung zu bieten, bedeutet vor allem auch, soziale Verantwortung zu übernehmen.“ Es gibt eine Vielzahl von Tätigkeiten, die von Menschen mit Behinderungen übernommen werden können. Der Bogen spannt sich von Regalbetreuung und einfachen Service- und Küchendiensten über Botendienste oder Tätigkeiten im Versandbereich bis zu Grünanlagen-Pflege, Beim Projekt GUUTE Inklusion wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Beschäftigung den jeweiligen Interessen und Fähigkeiten der beeinträchtigten Person, zugleich aber auch den täglichen Aufgaben des Unternehmens entspricht. Für die Beschäftigung in den Betrieben werden die Menschen mit Beeinträchtigungen in den geschützten Werkstätten des Diakoniewerks auf ihre neue Aufgabe vorbereitet.

Ein Mehrwert für alle

Erste Erfahrungen mit dem Projekt „GUUTE Inklusion“, an dem etwa schon 20 Betriebe beteiligt sind, bestätigen, dass sich für beide Seiten ein Mehrwert ergibt, berichtet Schaubmaier. Neben positiven Auswirkungen auf die soziale Kompetenz der eigenen Mitarbeiter sowie die verbesserte Kommunikation untereinander, können Betriebe mit sozialem Engagement ihr Image beziehungsweise ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit positiv gestalten. Zudem können Menschen mit Beeinträchtigungen durchaus Tätigkeiten übernehmen, für die Mitarbeiter des Betriebs oftmals zu wenig Ressourcen haben.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden