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ÖSTERREICH/OTTENSHEIM. Steigende Preise für Strom und Gas führen auch bei den Kaufleuten in Urfahr-Umgebung für Sorgenfalten.

EIn Stromzähler misst den verbrauchten Strom. Symbolfoto für Strompreis und Strom sparen (Foto: Erwin Wodicka - wodicka@aon.at)

„Die explodierenden Energiekosten haben für viele heimische Nahversorger bereits bedrohliche Ausmaße angenommen, immer mehr selbständige Kaufleute treiben in die Verlustzone. Ohne rasche Hilfe kommt es zu einem Kahlschlag in der heimischen Nahversorgerlandschaft“, alarmiert Wolfgang Benischko, Gremialobmann des Lebensmittelhandels in der WKO Oberösterreich und Nah & Frisch Kaufmann in Ottensheim. „Unsere Branche ist einerseits schon seit Ende 2021 in allen Warengruppen mit massiven Preissteigerungen seitens der Lieferanten konfrontiert, die wir gar nicht vollumfänglich an die Konsumenten weitergeben. Wir wollen, dass Lebensmittel leistbar bleiben und versuchen hier vieles abzufedern. Da wir auf der anderen Seite aber auch selbst mit explodierenden Energiekosten insbesondere für die Kühlanlagen kämpfen, sind bereits hunderte Nahversorger in massiver wirtschaftlicher Bedrängnis“, macht Benischko auf die schwierige Situation aufmerksam.


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