170 neue Bike-and-Ride-Stellplätze für Urfahr-Umgebung
URFAHR-UMGEBUNG. Mit dem Fahrrad kann die sogenannte letzte Meile des Arbeitswegs überbrückt werden. Zweirad-Stellplätze bei Haltestellen von Bus und Bahn sowie mehr Radwege sollen das Fahrrad als Alternative zum Auto attraktiver machen. Im Bezirk Urfahr-Umgebung sind 170 neue Stellplätze geplant.

Für das Land OÖ sind eine dynamisch wachsende Anzahl an Bike-and-Ride-Anlagen und die Radweginfrastruktur entlang der Landesstraßen entscheidend. „Alleine die Radweginfrastruktur entlang der Landesstraßen ist seit 2016 um rund 100 Kilometer angewachsen“, sagt Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner in einer Aussendung.
Bike-and-Ride ausgebaut
Bike-and-Ride-Stellflächen ermöglichen, das Fahrrad sicher und witterungsgeschützt abzustellen. Es wird aber auch der Einzugsbereich von Haltestellen durch neues Fahrgästepotenzial erweitert. In Oberösterreich gibt es derzeit 8.881 Stellplätze für Zweiräder. 331 Stellplätze liegen in Urfahr-Umgebung. Die meisten Stellplätze gibt es in Linz-Land (971) und Linz (884), die wenigsten in Steyr (37). Von 2015 bis 2021 wurde in manchen Bezirken stark ausgebaut: Linz-Land bekam 733 neue Stellplätze, Wels 415, Perg 405. In Urfahr-Umgebung wurden in dieser Zeit nur 46 neue Zweirad-Stellplätze errichtet. In Planung sind in Urfahr-Umgebung jedoch 170 Stellplätze, was nach Vöcklabruck und Braunau der höchste Wert ist.
Mehr Fahrradfahrer
Die aktuelle Auswertung der Zählstellen entlang der Radhauptrouten zeigen, dass Fahrradfahren beliebter wird. Von Mai bis September zählte die Raddauerzählstelle Steyreggerbrücke rund 64.200 Radfahrer, die Frequenz war um rund zehn Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2021. Die Auswertung der Dauerzählstelle Donauradweg Puchenau zeigt, dass im gleichen Zeitraum rund 227.000 Radfahrer den Donauradweg benutzten. Das ist eine Zunahme um neun Prozent gegenüber 2021.


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