Breitband-Internet für 671 Haushalte in und um Bad Leonfelden
BAD LEONFELDEN. Seit Juli 2021 wurden im Raum von Bad Leonfelden und den angrenzenden Nachbargemeinden 86 Kilometer Glasfasertrassen gegraben, gepflügt und gefräst.

Das wurde mit Hilfe von Fördermitteln aus der Breitbandmilliarde umgesetzt. Allein bei diesem Projekt wurden mehr als sechs Millionen Euro investiert. „Inklusive der bereits ab 2018 errichteten Anschlüsse in Weinzierl, Haid und Unterstiftung sowie in Langzwettl (Gemeinde Zwettl) steht nun für 671 Gebäude in der Region echte Glasfaser zur Verfügung“, sagt Bürgermeister Thomas Wolfesberger und ergänzt stolz: „Die Bürger in den erschlossenen Gebäuden in Bad Leonfelden, Reichenau im Mühlkreis, Schenkenfelden und Zwettl an der Rodl können in diesem offenen Netz aus zehn verschiedenen Anbietern ihre Tarife auswählen und genießen damit ultraschnelles Glasfaserinternet.“
Ein Gigabit möglich
„Ohne weitere Umrüstungen sind so nun Bandbreiten von einem Gigabit, also 1.000 Mbit und auch mehr möglich“, ergänzt dazu Volker Dobringer, der als Gemeindebetreuer dieses Projekt begleitet hat. „Zwar brauchen heute nur wenige gleich 1.000 Mbit, der bandbreitenbedarf steigt jedoch seit 38 Jahren kontinuierlich an und da Infrastrukturausbau sehr zeit und kostenintensiv ist, muss man früh anfangen“, ist man von Seiten der Landesgesellschaft überzeugt.
Aktuell ist die Landesgesellschaft Breitband Oberösterreich GmbH in 310 Gemeinden aktiv. Nicht weniger als 65.000 Kunden können so mit Glasfaser versorgt werden. Aktuell stehen für Endkunden in der Region 10 verschiedene Anbieter (ISPs) am größten offenen Netz in Oberösterreich zur Auswahl. Breitband Oberösterreich ging im April 2022 aus einer Bündelung der beiden Landesgesellschaften hervor. Einerseits vom Glasfaserbereich der Energie AG - Telekom und von der Fiber Service Oberösterreich hervor.


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