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OÖ/UU. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde bereits in Nachbarländern Österreichs bestätigt. Um Fällen hierzulande vorzubeugen, werden jetzt Spürhunde ausgebildet.

Jäger Spürhunde (Foto: OÖLJV/Bernhard Littich)
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Experten des Oö. Veterinärwesens, der Jagd sowie der heimischen Schweinebranche treffen sich regelmäßig zum „Runden Tisch Afrikanische Schweinepest (ASP)“. Dabei werden gesetzte Präventionsmaßnahmen evaluiert und besprochen, welche weiteren Schritte gegen einen Ausbruch oder im Ernstfall gegen eine sprunghafte Ansteckung von Wildschweinen gesetzt werden. Beim letzten Runden Tisch brachten Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner und OÖ-Landesjagdverband-Geschäftsführer Christopher Böck den Vorschlag vor, eine ASP-Hundestaffel auszubilden. Landesrätin Michaela Langer-Weninger unterstützt den Vorschlag: „Aus unserem Nachbarbundesland Deutschland, das bereits mit hohen ASP-Zahlen zu kämpfen hatte, ist nur Gutes über die Arbeit der ASP-Hundestaffel zu hören. Sie sind teils zu unverzichtbaren Helfern geworden. Nachdem es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch in Österreich der erste ASP Fall eintritt, wollen wir uns bestmöglich für den Ernstfall rüsten.“

Jagdhunde gesucht

Ausgebildete Spürhunde können Wildschweinkadaver selbst im Dickicht und über weite Strecken erschnüffeln. So kann die Infektionskette unterbrochen und eine Übertragung auf Hausschweine verhindert werden. In Oberösterreich sind rund 2.300 Jagdhunde gemeldet. Jetzt sollen quer über das Bundesland verteilt Hunde ausgebildet werden. Zehn Hundeführer und ihre Hunde werden nächstes Jahr das ASP-Training starten.

ASP in Europa

Das Seuchengeschehen konzentriert sich nach wie vor im Osten Europas. In Rumänien und auch Bulgarien ist die ASP bereits in den Hausschweinebestand eingetragen worden. In anderen stark betroffenen Staaten wie Polen und der Slowakei ist bislang nur der Wildschweinbestand von der Viruserkrankung betroffen.


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