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GALLNEUKIRCHEN. In der KlimaStrategie der Stadtgemeinde Gallneukirchen wurde die verstärkte Nutzung von Sonnenstrom festgelegt. In der Folge haben sich Initiatoren unter dem Namen „ErneuerbareEnergieGemeinschaft Gusental“ (EEG) zusammengefunden.

Die Sonne liefert Energie für Gallneukirchen. (Foto: EEG)
Die Sonne liefert Energie für Gallneukirchen. (Foto: EEG)

Nach Infoabend wurde vereinbart, mit dem „Grätzel Burgfeld- Stifterstraße“ einen Pilotverein als lokale EEG zu starten. Wenn Sonnenstrom innerhalb derlokalen EEG weitergegeben wird, beträgt die Einsparung bei der Netzgebühr 57 Prozent. In diesem Grätzel werden 78 Liegenschaften von einem Trafo der Linz Netz GmbH versorgt, davon haben sich in einer ersten Umfrage 30 für die Idee einer „lokalen EEG“ interessiert. 17 haben bis jetzt den Beitritt zur Energiegemeinschaft erklärt. Im Mai wird die Lieferung von Sonnenstrom an Nachbarn ohne PV-Anlage starten.

Zehn neue PV-Anlagen

Während es im Vorjahr nur zwei PV-Anlagen im Grätzel gab, sind seither zehn weitere Anlagen mit insgesamt 77 kWp installiert worden.

Energieautonomie im Gusental

Auf längere Sicht ist es ein Ziel, die Gusental-Region energieautark zu machen. Es braucht laut den Verantwortlichen neben den bereits bekannten Akteuren noch viel mehr persönliche Bereitschaft zum Mittun, wirkungsvolle Initiativen und Vernetzung untereinander. Informationen auf www.eeg-gusental.org.


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