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ENGERWITZDORF. Anlässlich des Internationalen Weltfrauentages waren die Gemeinderäte der SPÖ Engerwitzdorf erneut unterwegs, um auf die noch immer vorhandenen Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern hinzuweisen. 

  1 / 6   Mario Moser-Luger mit Pädagoginnen von Kindergarten und Krabbelstube in Mittertreffling (Foto: SPÖ Engerwitzdorf)

Als Anerkennung für die hervorragende Arbeit die Frauen tagtäglich leisten verteilte die SPÖ Engerwitzdorf diesmal Blumensamen an die Frauen in den Engerwitzdorfer Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und Betrieben.

„Der Internationale Frauentag bietet eine gute Gelegenheit, um ungeschönt auf die Lebensrealität der Frauen in Österreich im Jahr 2024 aufmerksam zu machen: Nach wie vor sind es die Frauen, die sich um die Kinderbetreuung und den Haushalt kümmern und sich damit zwischen Beruf und Familie entscheiden müssen”, so Mario Moser-Luger, SPÖ Vorsitzender Engerwitzdorf. Viele Frauen würden so in Teilzeitjobs gedrängt, die nicht nur am Monatsende finanzielle Sorgen mit sich bringen, sondern auch zu Altersarmut in der Pension führen. „Die Regierung muss endlich Maßnahmen zur Entlastung von Frauen setzen, denn Teilzeitarbeit ist kein Privileg, sondern für viele Familien angesichts der aktuellen Umstände schlicht die einzige Möglichkeit, alles unter einen Hut zu bringen“, so Moser-Luger weiter.

Ohne Frauen würde die Wirtschaft zusammenbrechen

Frauen übernehmen nach wie vor zwei Drittel der unbezahlten Arbeit und bekommen noch immer um 18 Prozent weniger Lohn bzw. Gehalt und um 40 Prozent weniger Pension als Männer. Ohne die unbezahlte Arbeit, die Frauen tagtäglich leisten, würde unsere Wirtschaft zusammenbrechen. „Österreich braucht endlich familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und einen Rechtsanspruch auf einen beitragsfreien, vollzeittauglichen Kinderbildungsplatz ab dem ersten Geburtstag des Kindes, der auch in Randzeiten verfügbar ist“, so Gemeinderätin Hertha Angerer.

Arbeitsbedingungen verbessern

Damit mehr Frauen bis zur Pension arbeiten können, braucht es gute Arbeitsbedingungen und präventive Gesundheitsförderung. „Nur wer einen Job auch bis zur Pension machen kann, läuft im Alter nicht Gefahr in die Armut zu rutschen oder vom Partner abhängig zu sein”, erklärt Mario Moser-Luger vor allem in Anbetracht der gerade stattfindenden Anhebung des Frauenpensionsalters auf 65.


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