SP-Frauen aus Urfahr-Umgebung machen sich für Gleichberechtigung stark
URFAHR-UMGEBUNG/LINZ. Die Frauen der SPÖ Urfahr-Umgebung waren auf der Linzer Landstraße und haben mit riesengroßen Zeitungen auf den „Equal Pay Day“ aufmerksam gemacht. Beverley Allen-Stingeder, SP Bezirksfrauenvorsitzende dazu: „Oberösterreich und Vorarlberg teilen sich das Schlusslicht im Bundesländervergleich, wenn es um die Pensionshöhe von Frauen geht. Mit 45,5 Prozent weniger Pension als ihre männlichen Kollegen stehen die Oberösterreicherinnen vor finanziellen Herausforderungen im Alter.“

Der oberösterreichische Equal Pension Day, der dieses Jahr bereits auf den 18. Juli gefallen ist, symbolisiert die Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern und zeigt, dass Frauen im Durchschnitt fast die Hälfte weniger Pension erhalten. Der bundesweite Equal Pension Day ist am 6. August.
Die SPÖ-Frauen nutzen bereits den 18. Juli, um unter dem Motto „Gesund und selbstbestimmt in der Pension“ auf die Straßen in Linz zu gehen und auf die prekäre Situation vieler pensionierter Frauen aufmerksam zu machen. „Es ist inakzeptabel, dass Frauen in ihrer Pension ständig um ihre finanzielle Existenz fürchten müssen. Die Regierung muss endlich die Augen öffnen und handeln“, so die Puchenauerin Beverley Allen-Stingeder, SP Bezirksfrauenvorsitzende Urfahr-Umgebung.
Die Forderungen sind klar
Keine Kürzungen der gesetzlichen Pensionen, kein Anstieg des Pensionsantrittsalters, Lohntransparenz zur Beseitigung des Gender Pay Gaps und eine höhere Anrechnung der Karenzzeiten. „Jede Frau, unabhängig davon, ob sie Kinder hat oder nicht, hat das Recht darauf, gesund und selbstbestimmt in Pension zu gehen“, fügen Doris Kremeier, stellvertretende Bezirksfrauenvorsitzende UU und Elisabeth Neulinger, Vorsitzende des Pensionistenverbandes Urfahr-Umgebung hinzu.
Der zähe Rückgang des Pensionsgaps um einen halben Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass es an der Zeit ist, konkrete Schritte zu setzen.


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