"16 Tage gegen Gewalt": Frauen aus dem Bezirk setzen ein Zeichen
BEZIRK. Femizide, Mordversuche und körperliche Gewalt - das ist die Realität, von der zahlreiche Frauen betroffen sind. Die SPÖ-Bezirksfrauen starteten die Aktion „Die Scham muss die Seiten wechseln“, bei jener der Fokus auf die Täter und deren Verantwortung gesetzt wird.

Im Jahr 2024 wurden in Österreich bereits 27 Femizide sowie 39 Mordversuche und schwere Gewalttaten an Frauen verzeichnet. Im Vorjahr wurden alleine in Urfahr-Umgebung 54 Betretungs- und Annäherungsverbote ausgesprochen. Hinter dieser Zahl stehen Schicksale von Frauen, die in Beziehungen oder nach Beziehungsenden Gewalt erfahren, oft hinter verschlossenen Türen. Die internationale Kampagne „16 Tage gegen Gewalt“ läuft noch bis Dienstag, 10. Dezember. „Gewalt gegen Frauen ist kein Kavaliersdelikt, sondern ein furchtbares Verbrechen, das mit allen Mitteln bekämpft und öffentlich thematisiert werden muss“, so Ingeborg Hinterhölzl vom SPÖ-Bezirksfrauenausschuss Urfahr-Umgebung. Gemeinsam mit Darija Mayr-Stockinger, ebenfalls Mitglied des Ausschusses, nahm sie an der Brückenaktion des überparteilichen Bündnisses „8. März“ in Linz teil.
„Die Scham muss die Seiten wechseln“
Mit der Aktion „Die Scham muss die Seiten wechseln“ wollen die SPÖ-Bezirksfrauen den Fokus auf die Täter und deren Verantwortung setzen. Ziel ist es, die gesellschaftliche Wahrnehmung zu verändern und die Solidarität mit den Betroffenen zu stärken. Durch entschlossenes Handeln und eine breite gesellschaftliche Sensibilisierung kann Gewalt gegen Frauen bekämpft werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden