Bürgermeisterwechsel steht in Kirchschlag unmittelbar bevor
KIRCHSCHLAG. ÖVP-Bürgermeister Michael Mair beendet mit Oktober 2025 seine Amtszeit. Als Nachfolger ist sein Vize Günter Kaiser nominiert.

ÖVP-Bürgermeister Michael Mair legt in wenigen Tagen seine Funktion zurück, die er seit 2020 bekleidet. Der 38-jährige Unternehmer, langjährige Gemeinderat, ehemalige Ausschuss-Obmann und Vizebürgermeister will sich künftig wieder stärker seinem privaten Umfeld widmen. Als Bürgermeister und Geschäftsführer der GMR Fotografen GmbH war Michael Mair in zwei Vollzeitfunktionen gefordert und damit an die Grenzen seiner Belastbarkeit gekommen. Mit diesem Schritt will er das Bestmögliche für die Zukunft der Gemeinde tun.
„Es war mir eine große Ehre, Bürgermeister von Kirchschlag zu sein. Die Arbeit für unsere Gemeinde war intensiv, erfüllend und bereichernd. Nun ist aber der Zeitpunkt gekommen, den Fokus wieder mehr auf meine Familie, mein privates Umfeld, meine Firma und meine Gesundheit zu legen“, erklärt Michael Mair.
Der Neue
Bei der Klausur der ÖVP Kirchschlag wurde Vizebürgermeister Günter Kaiser (44) einstimmig als Nachfolger für die Funktion des Bürgermeisters nominiert. Kaiser ist seit über 20 Jahren aktiver Gemeindepolitiker – bereits 2003 wurde er in den Gemeinderat gewählt, von 2015 bis 2021 war er Fraktionssprecher der ÖVP Kirchschlag und seit 2020 ist er der amtierende Vizebürgermeister. Der gebürtige Kirchschlager ist Landwirt und Ortsbauernobmann, verheiratet und Vater von drei Kindern.
„Kirchschlag ist mein Lebensmittelpunkt, hier bin ich verwurzelt. Ich sehe die Aufgabe des Bürgermeisteramtes als große Verantwortung, aber auch als Chance, gemeinsam mit meinem engagierten Team die Gemeinde nachhaltig weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist es, Bewährtes zu erhalten und gleichzeitig mutig neue Wege zu gehen – im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, für ein lebens- und liebenswertes Kirchschlag“, betont Günter Kaiser.
Die ÖVP Kirchschlag bedankt sich bei Michael Mair für seinen Einsatz und sein Engagement in den vergangenen Jahren. Er bleibt der Fraktion weiterhin als wichtige Stütze erhalten.


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