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In Reichenau wurden deutlich mehr Hitze- und Sommertage gemessen

Mag. Jacky Stitz, 08.01.2026 13:45

URFAHR-UMGEBUNG. Messdaten aus Reichenau verdeutlichen, dass sich der Klimawandel auch im Bezirk Urfahr-Umgebung bemerkbar macht.

Auch in Urfahr-Umgebung spürte man 2025 die Folgen des Klimawandels. Das Bild zeigt Landesrat Stefan Kaineder in einem ausgetrockneten Flussbett. (Foto: Land OÖ/Werner Dedl)

2025 gehört weltweit zu den drei heißesten Jahren der Messgeschichte, mit globalen Temperaturen etwa 1,42 °C über dem vorindustriellen Niveau. Auch in Österreich und Oberösterreich setzte sich der Erwärmungstrend fort, begleitet von Trockenheit, Hitzephasen und lokalen Extremwetterereignissen wie einem Tornado in Taufkirchen an der Pram. Besonders alarmierend ist der Hallstätter Gletscher, der im hydrologischen Jahr 2024/25 den größten gemessenen Massenverlust seiner Geschichte verzeichnete. Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) hält in einer Pressemitteilung fest, dass diese Entwicklungen konsequente Klimaschutzmaßnahmen auf allen Ebenen erfordern.

Bezirksdaten

Bei der Wetterstation Reichenau im Mühlkreis wurden im Jahr 2025 insgesamt acht Hitzetage gemessen, so Landesrat Kaineder.

Als Hitzetag gilt ein Tag, an dem die Tageshöchsttemperatur 30 Grad Celsius erreicht oder überschreitet. Im Vergleichszeitraum von 1971 bis 2000 lag der Durchschnitt bei nur zwei Hitzetagen pro Jahr.

Auch die Zahl der Sommertage ist gestiegen

Im Vorjahr wurden in Reichenau 40 Sommertage registriert. Ein Sommertag liegt vor, wenn die Höchsttemperatur mindestens 25 Grad Celsius erreicht.

Zwischen 1971 und 2000 waren es im Schnitt 27 Sommertage pro Jahr.

„Das Jahr 2025 zeigt uns eindringlich, dass der menschengemachte Klimawandel längst Realität ist. Jedes Jahr ohne wirksame Maßnahmen verschärft die Klimakrise und ihre Auswirkungen“, warnt Landesrat Stefan Kaineder.


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