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Luftgütemessung in Gallneukirchen soll Auswirkungen des Heizwerks auf die Luftqualität zeigen

Martina Gahleitner, 11.03.2026 15:38

GALLNEUKIRCHEN. Im Zusammenhang mit der geplanten Errichtung eines Nahwärmeheizkraftwerks in Gallneukirchen wurde im Bereich des Kindergartens St. Martin auf Ersuchen der Stadtgemeinde eine Luftgütemessung begonnen.

v.l.: GR Manfred Penninger, LAbg. Dagmar Engl, Vize-Bgm. Regina Penninger, Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder, GR Martin Danner, StR Roland Atzlesberger (Foto: Land OÖ/Simon Seher)

Das Heizkraftwerk soll in diesem Jahr errichtet werden und voraussichtlich mit Beginn der Heizperiode im Winter 2026/27 in Betrieb gehen. Ziel der Messung durch die Abteilung Umweltschutz des Landes Oberösterreich ist es, eine belastbare Datengrundlage zur Luftqualität vor der Inbetriebnahme der Anlage zu erhalten. Dadurch wird später ein Vergleich mit der Situation nach Aufnahme des Betriebs möglich. Vorgesehen ist eine Messdauer von rund zwei Jahren.

„Mit der frühzeitigen Messung schaffen wir eine solide Datengrundlage für den Vergleich der Luftqualität vor und nach der Inbetriebnahme der Anlage. Damit stellen wir sicher, dass Entwicklungen klar bewertet werden können“, betont der zuständige Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder. Vizebürgermeisterin Regina Penninger und Stadtrat Roland Atzlesberger wollen damit vor allem ein verlässliches Bild der Luftqualität und ihrer Entwicklung gewinnen, damit eine objektive Beurteilung möglich ist.

Wie funktioniert die Luftgütemessung?

Die Messung erfolgt mit einem mobilen Messcontainer. Hier erfassen automatische Messgeräte laufend verschiedene Luftschadstoffe wie Feinstaub (PM10 und PM2,5), Stickstoffdioxid, Stickstoffmonoxid, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Ozon oder Schwefelwasserstoff. Gleichzeitig werden meteorologische Daten wie Temperatur, Wind oder andere Wetterparameter aufgezeichnet.

Ein Computer in der Messstation verarbeitet die Messwerte und bildet daraus Halbstundenmittelwerte. Diese Daten werden regelmäßig an die Messnetzzentrale des Landes übermittelt. Dort werden sie überprüft und ausgewertet. Zudem wird automatisch kontrolliert, ob Grenz- oder Schwellenwerte überschritten werden.

Nach Abschluss der Messung werden alle Daten einer umfassenden Qualitätskontrolle unterzogen und in einem Bericht zusammengefasst, der dann der Stadtgemeinde Gallneukirchen zur Verfügung gestellt wird und online abrufbar sein wird.


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