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Entlastung im Ortskern, Erleichterung für Pendler: Südspange für Gallneukirchen wird geprüft

Martina Gahleitner, 08.04.2026 09:44

GALLNEUKIRCHEN. Die Umsetzbarkeit und Wirkung einer Südspange für Gallneukirchen werden derzeit vom Verkehrsressort des Landes Oberösterreich untersucht. Ziel ist es, den Durchzugsverkehr besser zu lenken und die Belastung im Ortszentrum deutlich zu reduzieren. Zugleich soll die Umfahrung die Pendlersituation verbessern.

Bezirksparteiobmann Günter Pröller, Gemeindevorständin Irene Fellner aus Alberndorf (v.l.) und die beiden Gallneukirchner Gemeinderäte Rainer Deischinger und Katharina Pöstinger (v.r.) stellten sich mit ihrer Idee bei LR Günther Steinkellner ein. (Foto: FPÖ)

Die Initiative zur Südspange ging vom Gallneukirchner FPÖ-Fraktionsobmann Rainer Deischinger aus. „Das Konzept einer Südspangenvariante beschäftigte mich bereits seit längerer Zeit. Erst die konkrete Trassenführung der Regionalen Stadtbahn gab den entscheidenden Impuls, diese Idee weiterzuentwickeln und in eine umsetzbare Form zu bringen“, berichtet Deischinger. Unterstützung bekommt er von FPÖ-Fraktionsobfrau Irene Fellner aus Alberndorf, die darin großes Verbesserungspotenzial für Pendler sieht. Ebenso steht Bezirksparteiobmann und Bundesrat Günter Pröller hinter dem Projekt.

Ampel statt Kreisverkehr

Die Südspange soll entlang der geplanten Trasse der RegioTram, direkt nach der OMV in Richtung Anton-Riepl-Straße, verlaufen. Verkehrslandesrat Günther Steinkellner begrüßt die Initiative und hat eine fachliche Prüfung veranlasst. Ergänzend brachte Steinkellner einen weiteren Ansatz ins Spiel: Anstelle des bestehenden Kreisverkehrs auf der Linzer Straße (Süd-/Nordverbindung durch den Ortskern von Gallneukirchen) soll der Einsatz einer intelligenten Ampelregelung geprüft werden. Beide Maßnahmen – die Südspange sowie die alternative Verkehrssteuerung – werden derzeit auf ihre Umsetzbarkeit und Wirkung hin untersucht.

Hintergrund der Überlegungen sind aktuelle Verkehrszahlen: Laut einer Erhebung vom Juni 2025 passieren täglich rund 15.232 Fahrzeuge die Linzer Straße vor dem Kreisverkehr in Gallneukirchen. Durch eine Südspange könnte dieses Verkehrsaufkommen nach Einschätzung der Befürworter nahezu halbiert werden. Das würde Anrainer spürbar entlasten, zudem würde der Pendlerverkehr effizienter fließen.

Im Zuge der geplanten RegioTram könnte die neue Straßenverbindung gleich mitgedacht und baulich abgestimmt werden.


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