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Jungbauern setzen in Urfahr-Umgebung auf Kontinuität: Stöbich aus Herzogsdorf erneut gewählt

Mag. Jacky Stitz, 15.06.2026 16:03

URFAHR-UMGEBUNG. Die gut geplante Hofübergabe war Thema einer gemeinsamen Informationsveranstaltung des Bauernbundes Urfahr-Umgebung und der Jungbauernschaft in Gallneukirchen. Rund 80 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich über rechtliche, wirtschaftliche und familiäre Aspekte der Hofübernahme zu informieren. Dabei wurde zudem Hannes Stöbich aus Herzogsdorf als Jungbauern-Bezirksvertreter von Urfahr-Umgebung wiedergewählt.

Bei der Jungbauern-Bezirkswahl (v.l.): BBK-Obmann Alois Pirklbauer, Christoph Kogler (OG Lichtenberg), Lukas Traxl (OG Reichenthal), Jungbauern-Bezirksvertreter Hannes Stöbich (Herzogsdorf), Matthias Huemer (OG Reichenau), Jungbauern-Ortsobmann-Stellv. Gregor Leitner (OG Lichtenberg), Bezirksobfrau und Landesbäuerin Johanna Haider und Gerhard Füreder (OG Herzogsdorf) (Foto: OÖ Bauernbund)

Die Wahl des Jungbauern-Bezirksvertreters stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Hannes Stöbich aus Herzogsdorf wurde von den Mitgliedern erneut zum Jungbauern-Bezirksvertreter von Urfahr-Umgebung gewählt. Er selbst betonte die Bedeutung des generationenübergreifenden Austauschs: „Mir ist es ein großes Anliegen, die Anliegen der jungen Bäuerinnen und Bauern aktiv zu vertreten und gleichzeitig den Austausch mit der älteren Generation zu stärken. Gerade bei der Hofübergabe zeigt sich, wie wichtig gegenseitiges Verständnis und eine frühzeitige Planung sind.“

Hofübergabe und Hofübernahme

Die hohe Teilnehmerzahl zeigte das Interesse am Thema Hofübergabe. Neben zahlreichen Jungbauern nahmen auch ältere Bauernbund-Mitglieder an der Veranstaltung teil, um sich über die Herausforderungen und Chancen einer Betriebsübergabe zu informieren.

Fundierte Einblicke in rechtliche Fragen rund um Hofübergabe und Hofübernahme gab Franz Schwarzenberger von der Rechtsabteilung der Landwirtschaftskammer Oberösterreich. Anhand praxisnaher Beispiele erläuterte er wichtige Themen wie Übergabeverträge, die Absicherung der Altbauern sowie steuerliche Konsequenzen. Dabei wurde deutlich, dass eine frühzeitige Auseinandersetzung mit diesen Fragen wesentlich ist, um Konflikte zu vermeiden und die Zukunft des Betriebes zu sichern.

Bauernbund-Bezirksobfrau und Landesbäuerin Johanna Haider aus Engerwitzdorf dazu: „Es freut mich besonders, dass sowohl die junge als auch die ältere Generation so zahlreich vertreten war – denn eine erfolgreiche Hofübergabe gelingt nur im Miteinander.“

Frühzeitige Planung schafft Sicherheit

Auch Bezirksbauernkammer-Obmann Peter Preuer aus Oberneukirchen hob die Bedeutung einer rechtzeitigen Vorbereitung hervor: „Eine gut geplante Hofübergabe schafft Sicherheit für beide Seiten – für die übergebende Generation ebenso wie für die Übernehmer. Informationsangebote wie dieses sind daher ein unverzichtbarer Baustein für eine stabile landwirtschaftliche Zukunft in unserer Region.“


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