Gramastettner Gemeinderat beschließt weitere Baugründe in Hals
GRAMASTETTEN. Der Gemeinderat hat mehrheitlich beschlossen, das bereits 2021 geplante Projekt für leistbares Wohnen in Hals fortzuführen. Nach acht Bauparzellen im ersten Abschnitt sollen nun weitere 13 Grundstücke entstehen. Insgesamt umfasst das Projekt damit 21 Bauparzellen.

Die acht Grundstücke in der Wirthstraße sind bereits verkauft und vergeben. Ein großer Teil davon ist auch schon bebaut. Im zweiten Abschnitt sollen nun 13 weitere Bauplätze in Hals entstehen. Grundstückseigentümer Josef Hackl ermöglicht mit seiner Zustimmung die Umsetzung des Projekts.
Infrastruktur wurde bereits vorbereitet
Die nötige Infrastruktur wurde schon beim ersten Bauabschnitt mitgeplant. Die Leitungen für Wasser, Kanal, Strom und Internet wurden so ausgelegt, dass auch der zweite Abschnitt angeschlossen werden kann. Dadurch sind laut den vorliegenden Informationen keine größeren zusätzlichen Erschließungsarbeiten nötig. Bereits getätigte Investitionen können weiter genutzt werden.
Mit dem Verkauf der neuen Grundstücke ist nach aktuellem Stand im zweiten Halbjahr 2027 zu rechnen. Interessenten können sich bei der Marktgemeinde Gramastetten melden, etwa mittels Mail an gemeinde@gramastetten.ooe.gv.at
Wohnraum für junge Menschen
Mit dem Projekt sollen vor allem junge Menschen die Möglichkeit bekommen, in Gramastetten zu bleiben oder nach ihrer Ausbildung zurückzukehren. „Junge Familien sichern langfristig den Bestand unserer Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, stärken den örtlichen Handel und sorgen dafür, dass unsere Infrastruktur auch in Zukunft gut genutzt werden kann. Gleichzeitig bilden sie die Grundlage für ein aktives und lebendiges Vereinsleben. Ob Freiwillige Feuerwehr, Musikverein, Sportvereine oder zahlreiche Kultur- und Brauchtumsvereine – sie alle leben von den Menschen, die in unserer Gemeinde wohnen und sich in ihrer Freizeit engagieren. Dieses vielfältige Vereinsleben macht Gramastetten lebenswert und stärkt den Zusammenhalt in unserer Gemeinde“, teilt Bürgermeister Harald Kogler in einer Presseaussendung mit. Er ergänzt: „Darüber hinaus stärkt jeder zusätzliche Hauptwohnsitz langfristig die finanzielle Basis der Gemeinde. Höhere Ertragsanteile schaffen Spielraum für Investitionen in Kinderbetreuung, Bildung, Straßen, Freizeiteinrichtungen und viele weitere kommunale Aufgaben. Auch deshalb ist leistbares Wohnen eine Investition, die der gesamten Gemeinde zugutekommt.“








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