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LINZ/URFAHR-UMGEBUNG. Im  Arbeitsmarktbezirk Linz - hier zählt auch Urfahr-Umgebung dazu - waren im Juli 10.277 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 546 Personen mehr als im Juli des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote lag bei 7,1 Prozent.

Im Juli waren im Arbeitsmarktbezirk Linz, zudem auch Urfahr-Umgebung zählt, 498 offene Lehrstellen gemeldet. Gleichzeitig suchten 230 Personen eine Lehrstelle. (Foto: Symbolbild: HelgaQ - stock.adobe.com)

In der Stadt Linz waren 9.164 Menschen ohne Arbeit. Das waren 495 mehr als ein Jahr zuvor. In Urfahr-Umgebung waren 1.113 Personen arbeitslos gemeldet. Dort stieg die Zahl um 51 Personen.

Die Arbeitslosenquote betrug in Linz 8,8 Prozent. In Urfahr-Umgebung lag sie bei 2,8 Prozent. Für Oberösterreich weist die Statistik 5,1 Prozent aus. Österreichweit waren es 6,9 Prozent.

Mehr Arbeitslose ab 60 Jahren

Bei den Altersgruppen gab es den stärksten Anstieg bei Menschen ab 60 Jahren. Im Juli waren 895 Personen dieser Gruppe arbeitslos. Das waren 117 mehr als im Vorjahr. Der Anstieg betrug 15 Prozent.

Bei den 30- bis 39-Jährigen waren 2.748 Menschen ohne Arbeit. Ihre Zahl erhöhte sich um 212 Personen. Bei den unter 20-Jährigen sank die Arbeitslosigkeit hingegen um 17 Personen auf 185.

Die meisten Arbeitslosen hatten als höchsten Abschluss eine Pflichtschule. In dieser Gruppe waren 5.078 Personen vorgemerkt. Es folgten 2.686 Menschen mit Lehrabschluss. Bei Personen mit Akademieabschluss stieg die Zahl im Jahresvergleich um 156 auf 1.032.

Viele offene Lehrstellen

Im Juli waren beim Arbeitsmarktservice Linz 4.677 offene Stellen gemeldet. Dazu kamen 498 offene Lehrstellen. Gleichzeitig suchten 230 Personen eine Lehrstelle und hatten noch keine Einstellzusage.

An Schulungen nahmen 2.406 Menschen teil. Im Vorjahr waren es 2.424.

Unterschiedliches Bild im Bezirk Urfahr-Umgebung

In den Gemeinden von Urfahr-Umgebung zeigte sich ein unterschiedliches Bild. In Engerwitzdorf waren 122 Menschen arbeitslos gemeldet. Gallneukirchen kam auf 104, Steyregg auf 95 und Gramastetten auf 71 Personen.

Deutliche Rückgänge gab es unter anderem in Zwettl, Vorderweißenbach und Lichtenberg. Größere Zuwächse wurden in Steyregg, Gramastetten und Oberneukirchen verzeichnet.

Infos: www.ams.at


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