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ENGERWITZDORF/LINZ. Helmut Pürerfellner aus Schweinbach, Gemeinde Engerwitzdorf, wurde die höchste Kardiologie-Auszeichnung in Österreich verliehen. Der Mediziner leitet die Rhythmologie und Elektrophysiologie am Ordensklinikum Linz Elisabethinen und ist Präsident der European Heart Rhythm Association.

  1 / 2   Kardiologe Helmut Pürerfellner wohnt seit rund 30 Jahren in Schweinbach, Gemeinde Engerwitzdorf. Er zählt zu den Pionieren der klinischen Elektrophysiologie in Österreich. (Foto: Ordensklinikum Linz)

Der Mühlviertler Arzt, er kommt ursprünglich aus Grünbach im Bezirk Freistadt und wohnt seit rund 30 Jahren in Schweinbach im Bezirk Urfahr-Umgebung, wurde mit der Fritz-Kaindl-Medaille ausgezeichnet. Die Ehrung gilt als höchste jährlich vergebene Auszeichnung für einen österreichischen Kardiologen und würdigt seine jahrzehntelangen Verdienste um die Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

Nach dem Medizinstudium an der Universität Wien spezialisierte sich Pürerfellner auf Herzrhythmusstörungen. Seit 1989 arbeitet er am heutigen Ordensklinikum Linz Elisabethinen. Zehn Jahre später übernahm er die Leitung des Departments für Klinische Elektrophysiologie und baute den Standort zu einem international anerkannten Zentrum für Herzrhythmustherapie aus.

Pionier der Herzrhythmustherapie

Die Fritz-Kaindl-Medaille erhielt Pürerfellner im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft im Salzburger Congresszentrum. Er zählt zu den Pionieren der klinischen Elektrophysiologie in Österreich und führte in Linz früh komplexe Ablationsverfahren bei Vorhofflimmern und ventrikulären Tachykardien ein. Darüber hinaus veröffentlichte er rund 200 wissenschaftliche Arbeiten und engagiert sich seit vielen Jahren in der Ausbildung junger Kardiologen aus dem In- und Ausland.

International aktiv

Seit September 2024 steht der 65-Jährige außerdem an der Spitze der European Heart Rhythm Association. Als Präsident der europäischen Fachgesellschaft vertritt er die Rhythmologie in mehr als 60 Mitgliedsstaaten. Trotz seiner internationalen Aufgaben blieb das Ordensklinikum Linz Elisabethinen stets sein beruflicher Mittelpunkt.


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