Unternehmen Rabmer aus Altenberg zeigt, wie Haushalte Wasser sparen können
ALTENBERG. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich der Wasserverbrauch im Alltag deutlich reduzieren. Die Rabmer Gruppe aus Altenberg nennt einfache Tipps für einen bewussteren Umgang mit Trink- und Warmwasser.

In Österreich verbraucht jeder Mensch durchschnittlich rund 130 Liter Wasser pro Tag für Körperpflege und Haushalt. Ein großer Teil davon entfällt auf Warmwasser, wie das Unternehmen Rabmer aus Altenberg mitteilt. Anhaltende Trockenperioden, steigende Temperaturen und sinkende Grundwasserstände rücken den bewussten Umgang mit Wasser stärker in den Fokus.
„Eine Minute Duschen verbraucht durchschnittlich zwischen zwölf und fünfzehn Liter Wasser. Bei einer typischen Duschdauer von sieben bis zehn Minuten landen schnell rund hundert Liter Trinkwasser im Kanal“, erklärt Ulrike Rabmer-Koller, Geschäftsführerin der Rabmer Gruppe. Wer Warmwasser spart, reduziert laut Rabmer zugleich den Energieverbrauch, die CO₂-Emissionen und die laufenden Kosten. Mit innovativen Duscheinsätzen lässt sich der Verbrauch deutlich reduzieren.
Einfache Spartipps
Besonders viel Wasser lässt sich beim Duschen sparen. Ein Vollbad verbraucht rund 180 Liter. Wassersparende Duscheinsätze und Durchflussbegrenzer können den Verbrauch deutlich senken.
Auch im Alltag gibt es einfache Möglichkeiten. Beim Zähneputzen, Rasieren oder Einseifen sollte der Wasserhahn zugedreht werden. Die Sparspültaste bei der Toilette kann den Verbrauch bis zur Hälfte reduzieren.
Obst und Gemüse können in einer Schüssel gewaschen werden. Das Wasser lässt sich anschließend zum Gießen verwenden. Wasch- und Spülmaschinen sollten nur voll beladen gestartet werden.
Ein tropfender Wasserhahn kann bis zu 45 Liter täglich verschwenden. Im Garten empfiehlt die Altenberger Firma die Nutzung von Regenwasser. Auch beim Pool kann Wasser gespart werden, wenn im Herbst nur abgesenkt und nicht vollständig entleert wird.
„Wenn wir Ressourcenschutz rasch und wirtschaftlich umsetzen wollen, müssen wir auch jene Maßnahmen nutzen, die sofort Wirkung zeigen. Der Warmwasserverbrauch im Gebäude bietet genau dieses Potenzial“, so Rabmer-Koller.








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