Feuerwehr: Auf Fahrzeugbrände bestens vorbereitet
GRAFENSCHLAG. In den Sommermonaten kommt es bedingt durch die hohen Temperaturen vermehrt zu Fahrzeugbränden. Die Feuerwehr Grafenschlag führte am Sonntag einen „Übungsabend“ durch, bei dem die Mitglieder der Feuerwehr im Stationsbetrieb die richtigen Löschtechniken übten. Als Höhepunkt wurde abschließend ein Schrottauto in Brand gesetzt und es musste unter Einsatzbedingungen gelöscht werden.

Seit 2010 verfügt die Freiwillige Feuerwehr (FF) Grafenschlag über eine sogenannte UHPS (ultra high pressure system) Löscheinrichtung mit einem 180 Liter Löschwassertank, die im Kleinlöschfahrzeug untergebracht ist. Mit dieser Löscheinrichtung können Entstehungsbrände und auch Fahrzeugbrände rasch gelöscht werden. Durch den hohen Druck von 100 bar und einem Volumina von circa 40 Liter/Minute werden eine perfekte Glutnestzerstörung und durch die feine Zerstäubung eine optimale Kühlwirkung erzielt.
Nachdem das Übungsfahrzeug in Vollbrand stand, alarmierte der Übungsleiter über Funk seine Kameraden, welche mit zwei Fahrzeugen und 17 Mitgliedern anrückte. Unter umluftunabhängigen Atemschutz und mit dem Hochdruckrohr wurde die Brandbekämpfung begonnen. Durch die Zumischung von Schaum wurde die Löschwirkung erhöht und so konnte der Brand nach wenigen Minuten gelöscht werden. Der Löschwasserverbrauch lag dabei lediglich bei rund 120 Litern.
Die Übung wurde von Manfred Holzbrecher und Harald Vogler ausgearbeitet und durch den Kommandanten der FF Grafenschlag Gerhard Süss überwacht.


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