Feuerwehr-Großeinsatz bei Dachstuhlbrand in St. Lorenz
ST. LORENZ. Montagnachmittag hat in St. Lorenz der Dachstuhl eines Wohnhauses gebrannt.

Aufmerksame Nachbarn haben die Hausbewohner über die starke Rauchentwicklung informiert. Daraufhin hat der Sohn der Hausbesitzer – wie der Haubesitzer selbst ebenfalls aktiver Feuerwehrmann – den Feuerwehrnotruf angerufen und erste Löschversuche mit dem Handfeuerlöschern unternommen. Zeitgleich haben Anrainer und ein Mitglied des Abschnittsfeuerwehrkommandos, welches zufällig am Brandobjekt vorbeifuhr, weitere Notrufe und eine erste Lagemeldung an die Landeswarnzentrale abgesetzt. Die Hausbewohner konnten das Haus unverletzt verlassen. Innerhalb weniger Minuten stand der Dachboden im Vollbrand und die hohen Flammen schlugen aus dem Dachstuhlbereich. Die starke Rauchentwicklung war rund um dem Mondsee weithin sichtbar.
Rascher Erstangriff
Bereits sieben Minuten nach dem Sirenenalarm war der erste Atemschutztrupp und das St. Lorenzer Tanklöschfahrzeug vor Ort und begann mit dem Löschangriff. Einsatzleiter Abschnittsbrandinspektor Manfred Kerschbaumer zur Lage beim Ausrücken: „Bereits bei der der Ausfahrt vom Feuerwehrhaus habe ich aufgrund der starken Rauchentwicklung die Alarmstufe 2 ausgelöst, um genügend Einsatzkräfte und Atemschutzträger vor Ort zu haben. Zusätzlich haben wir die Abschnittsdrohnengruppe, die Einsatzführungsunterstützungseinheit Badstuben und das Atemschutzfahrzeug aus Vöcklamarkt alarmiert!“
Der Abschnittsfeuerwehrkommandant Peter Ramsauer unterstützte den Einsatzleiter bei der Leitung des Einsatzes. Der schnelle Einsatz von Hubsteiger aus Mondsee trug wesentlich zum raschen Löscherfolg bei. Das Dach wurde gezielt unterstützt von den Wärmebildern der Drohnengruppe geöffnet und Glutnester abgelöscht. Die Feuerwehr Vöcklabruck stand mit dem innovativen Drill-X Löschsystem in Bereitschaft.
Der rasche Löscheinsatz der Feuerwehren aus St. Lorenz, Keuschen, Guggenberg, Hof und Mondsee, zeigte Wirkung und die Flammen konnten schnell eingedämmt werden. Das Ausräumen des Dachbodens und das Ablöschen von Glutnestern forderte die Feuerwehren noch bis zum endgültigen Brand Aus um 20.30 Uhr, rund vier Stunden nach der Alarmierung.


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