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MONDSEE. Am Sonntag, 9. Juli wurde um 2:59 Uhr eine Polizeistreife zu einem Parkplatz in Mondsee beordert, weil dort aus einem unversperrt abgestellten PKW eine Handtasche gestohlen wurde.

 (Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)
(Foto: oberoesterreichische nachrichten/volker weihbold)

Das 33-jährige Opfer nahm die Verfolgung des Täters auf und nahm wahr, wie dieser in das angrenzende Waldstück flüchtete. Daraufhin verständigte die Frau über Notruf die Polizei. Bei der Fahndung im besagten Waldstück wurden drei herrenlos und offensichtlich zum Abtransport bereitgestellte Rucksäcke festgestellt. In weiterer Folge wurde das Waldstück von der Polizei überwacht, wobei um 4:50 Uhr zwei Männer wahrgenommen werden konnten, welche sich in Richtung der abgestellten Rucksäcke begaben. Auch die Täterbeschreibung traf zu.

Da die Rucksäcke zuvor von der Polizei bereits sichergestellt worden waren, verließen die Täter nach erfolgloser Suche die Örtlichkeit in Richtung sogenannter „Lackner-Kreuzung“. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und beim Anblick der Beamten ergriffen diese die Flucht in ein weiteres Waldstück, oberhalb der B154 Mondsee Straße. Durch mehrere alarmierte Streifen wurde das Gebiet großräumig umstellt und durchsucht. Der Polizeidiensthund „Puck“ nahm sofort die Fährte auf und konnte die im Dornengestrüpp auf dem Boden liegenden Täter durch Verbellen stellen. Bei der Festnahme und den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich um zwei marokkanische Asylwerber handelte. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bei einem der beiden Beschuldigten verlief positiv auf Kokain und THC. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurden die beiden Beschuldigten, 22 und 30 Jahre alt, in die Justizanstalt Wels eingeliefert, so die Polizei.


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