Gebäude der ehemaligen Landesmusikschule in Flammen
VÖCKLABRUCK. (Update) In Vöcklabruck stand am spätem Mittwochabend die ehemalige Landesmusikschule - ein älteres Gebäude - in Flammen. Ein Großaufgebot von fünf Feuerwehren stand im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.

Die Einsatzkräfte wurden am späteren Abend mit dem Einsatzstichwort „Brand Gebäude mehrstöckig“ zu dem älteren, offenbar leerstehenden Gebäude, in welchem früher die Landesmusikschule situiert war, alarmiert. Es brannte zuerst offenbar im Inneren des Gebäudes. Zeitweise schlugen Flammen auch aus den Fenstern und dem Dachbereich. Nach und nach wurden weitere Feuerwehren an die Einsatzstelle beordert, sodass zwischenzeitlich Kräfte von fünf Feuerwehren, darunter zwei Teleskopmastbühnen und eine Drehleiter im Einsatz standen. Ebenso im Einsatz standen mit mehreren Fahrzeugen der Rettungsdienst sowie Notarzt und mehrere Streifen der Polizei.
Bei dem Gebäude handelt es sich um die frühere Landesmusikschule, Medienberichten nach war offenbar bereits vor einigen Jahren geplant, Wohn-, Geschäfts- und Büroprojekt zu realisieren, umgesetzt wurde das für 2019 geplante Vorhaben bis jetzt jedoch nicht.
Die Polizei hat die Ermittlungen zu Klärung der Brandursache eingeleitet. Laut Bericht der OÖ Nachrichten soll es sich um Brandstiftung gehandelt haben: „Die Polizei hat mich informiert, dass es sich um Brandstiftung gehandelt hat“, sagt der Bürgermeister von Vöcklabruck, Peter Schobesberger (SP) auf OÖN-Nachfrage. Auch die Täter dürften schon feststehen, diese Information sei aber von der Polizei noch nicht freigegeben worden“, so Schobesberger im Bericht der OÖN.
Update
Die Polizei konnte am Tag nach dem Großbrand der ehemaligen Landesmusikschule in Vöcklabruck vier 13-jährige Mädchen als Tatverdächtige ausforschen. „Im Zuge umfangreicher Erhebungstätigkeiten nach der Brandstiftung in der ehemaligen Musikschule Vöcklabruck zeigten sich vier Mädchen im Alter von 13 Jahren zum Tatvorwurf der Brandstiftung geständig. Als Motiv für die Tat gaben die Unmündigen an, dass ihnen langweilig gewesen sei und sie es lustig und spannend gefunden hätten. Berichterstattungen erfolgen an die Staatsanwaltschaft Wels und die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck. Die Schadenshöhe wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.

