Möglicher Brandanschlag: zwei Feuerwehren bei Brand in einem Werkstättenpark in Regau im Einsatz
REGAU. (Update) In Regau standen in der Nacht auf Montag zwei Feuerwehren, Rettung und Polizei bei einem Brand in einem Werkstättenpark im Einsatz.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden in der Nacht auf Montag zu einem Brand einer Werkstätte in einem kürzlich neu errichteten Werkstättenpark in Regau alarmiert. Ein Winterdienstfahrer soll den Brand bemerkt und sofort Alarm geschlagen haben.
Die betroffene Werkstätte brannte jedoch großteils aus, die Einsatzkräfte der beiden alarmierten Feuerwehren konnten den Brand binnen kurzer Zeit unter Kontrolle bringen.
Hakenkreuz entdeckt
Den Einsatzkräften sofort ins Auge gestochen ist ein direkt am Brandort im Fassadenbereich aufgesprühtes Hakenkreuz. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, der Tatort wurde polizeilich gesperrt. Verletzt wurde niemand.
Update 29.12., 19.30 Uhr
Fritz Stadlmayer, Sprecher der Landespolizeidirektion Oberösterreich, bestätigte am Montag, dass Ermittlungen eingeleitet worden seien. Der Brand werde vom Landeskriminalamt untersucht, das auf eine Fassade gesprühte Hakenkreuz falle in die Zuständigkeit des oberösterreichischen Landesamtes für Verfassungsschutz.
Ein Zusammenhang zwischen dem Ausbruch des Feuers und der Nazi-Schmiererei sei derzeit weder erwiesen noch ausgeschlossen, so der Sprecher der Exekutive. „Im Tagesverlauf erhärtete sich der Verdacht, dass es Brandstiftung war, denn das Feuer war offenbar an mehreren Stellen gelegt worden. Dass sogenannte Molotow-Cocktails eingesetzt worden sein sollen, dementierte die Polizei auf Anfrage“, berichten die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN).
Die Firma der betroffenen Werkstatt gehört einem Unternehmer mit syrischen Wurzeln. Der Kfz-Betrieb ist erst seit kurzem eingemietet.


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