Große Suchaktion am Irrsee endet mit glimpflichem Ausgang
TIEFGRABEN. Nach dem vorübergehenden Verschwinden eines 15-Jährigen beim Schwimmen im Irrsee wurde eine große Suchaktion von Polizei und Rettungskräften gestartet. Der Jugendliche konnte jedoch wohlbehalten aufgefunden werden.

Am Sonntagabend (2. August) kam es im Gemeindegebiet von Tiefgraben zu einem größeren Einsatz der Rettungs- und Sicherheitskräfte. Auslöser war das vorübergehende Verschwinden eines 15-jährigen Burschen aus dem Bezirk Braunau, der gemeinsam mit Familienangehörigen im Irrsee unterwegs war.
Der Jugendliche befand sich zusammen mit seinem zwei Jahre älteren Bruder sowie einer 63-jährigen Frau im Wasser. Während die beiden Begleitpersonen mit einem Klappboot in Richtung Zell am Moos unterwegs waren, schwamm der 15-Jährige in einigem Abstand hinterher.
Gegen kurz nach 19 Uhr verlor die Frau den Sichtkontakt zu dem Burschen. Daraufhin kehrten die Begleiter umgehend zum Badeplatz zurück und verständigten die Einsatzkräfte. Polizei, Wasserrettung und Feuerwehr rückten unverzüglich an, um nach dem Vermissten zu suchen.
Zusätzlich standen Rettungsdienst und Notarzthubschrauber bereit. Die Suche war jedoch von kurzer Dauer: Bereits um 19:25 Uhr konnte die Besatzung eines Feuerwehrbootes den Jugendlichen wohlauf im Wasser entdecken. Er hatte sich auf eigene Faust bis nach Zell am Moos und wieder zurück zum Ausgangspunkt in Tiefgraben geschwommen. Der 15-Jährige wurde unverletzt mit seinen Begleitpersonen wiedervereinigt.








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