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Ausstellung Pixel_Mix zeigt drei Künstlerpositionen im Kammerhof Gmunden

GMUNDEN/SCHÖRFLING/A. Digitale Kunst und das, was sie zu leisten vermag, steht im Mittelpunkt der Ausstellung mit Arbeiten von Elza Grimm, Ingeborg Rauss und Isa Stein im Kammerhofmuseum. Eröffnet wird am Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr, die Ausstellung geht bis 17. Mai (Öffnungszeiten: Mi-So, 10 bis 15 Uhr) 

Ingeborg Rauss vor zwei ihrer Bilder, auf den sich die Figuren aufzulösen scheinen. (Foto: Mac)
Ingeborg Rauss vor zwei ihrer Bilder, auf den sich die Figuren aufzulösen scheinen. (Foto: Mac)

Elza Grimm, eigentlich Daniel Bernhardt, befasst sich in seinen Videos und Installationen mit dem Thema Wachsen. Isa Stein hat gefilmt, wie sie Bilder von Frauen zerstört und Videos verbrannt. Fotos dieses Aktionismus sind nun zu sehen. „SchwellenLeben“ nennt die Schörflingerin Ingeborg Rauss ihre Werkserie, die sie bereits 2019 begonnen hat. Es geht um die Schwelle des Sichtbaren zum Unsichbaren. Medien bewerten das Alter von Frauen anders. Frauen müssen schön und makellos sein, um gezeigt zu werden und präsent zu sein. „Das ist eine Diskriminierung, eine soziale Zuschreibung“, so Rauss. Dieses Verschwindenlassen setzt Rauss in einer Abfolge von Bildern um, in denen sie sich selbst als Figur sozusagen immer mehr auflöst. Die Zahl der Pixel wird immer weniger, geht fast bis zur Abstraktion. Auch knieende weibliche Figuren werden dargestellt. Mit ihren Techniken Alu dibond und Aluminium gebürstet wird der Bildträger passend zum Thema selbst zum Statement und das sozial-politisch kritische Thema ihrer Kunst geradezu ideal umgesetzt.  


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