Frankenburger Würfelspiel: Nach Rekordjahr übernimmt neuer Obmann den Traditionsverein
FRANKENBURG. Ein Traditionsverein stellt die Weichen neu. In Frankenburg übernimmt Rudolf Waldhör die Führung – nach einem Jubiläumsjahr voller Höhepunkte.

Die Würfelspielgemeinde in Frankenburg am Hausruck hat eine neue Führung. Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus Preuner wurde Rudolf Waldhör zum neuen Obmann gewählt. Damit übernimmt ein Mann, der den Verein seit Jahren prägt und die Abläufe wie kaum ein anderer kennt.
Erfahrung aus erster Reihe
Waldhör war bisher vor allem für die Sicherheit am Spielgelände verantwortlich – eine zentrale Aufgabe beim historischen Würfelspiel. Seine langjährige Vereinszugehörigkeit und sein Engagement machen ihn zu einer vertrauten und erfahrenen Persönlichkeit innerhalb der Gemeinschaft. Auch der gesamte Vorstand wurde im Zuge der Versammlung neu aufgestellt.
Ära Neudorfer geht zu Ende
Mit Waldhör endet zugleich eine prägende Zeit: Vorgänger Michael Neudorfer führte den Verein über mehrere Jahre und setzte wichtige Impulse. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Würfelspielgelände zu einem vielseitigen Kulturareal, unter anderem durch neue Bestuhlung. Besonders im Fokus standen auch würdige Gedenkfeiern sowie die Rekord-Spielsaison im Jubiläumsjahr 2025.
Zudem wurde das Würfelspielmuseum modernisiert und mit einem Escape Room erweitert. Internationale Akzente setzte die Partnerschaft mit der Auswanderergemeinde Mühlhausen-Sulzbürg. Für diese Leistungen wurde Neudorfer im Rahmen der Versammlung offiziell verabschiedet.
Starker Rückhalt für die Zukunft
Die große Beteiligung der Mitglieder zeigte deutlich, welchen Stellenwert das Würfelspiel in der Region hat. Bürgermeister Norbert Weber sieht den Verein weiterhin auf einem stabilen Kurs. Die neue Führung soll gemeinsam mit der Gemeinde die traditionsreiche Veranstaltung weiterentwickeln. Das nächste Würfelspiel ist für 2027 geplant.

