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VÖCKLABRUCK. In ein ganz besonderes Abenteuer stürzt sich Gabriele Frank. Die Vöcklabruckerin erfüllt sich einen Kindheitstraum und macht sich auf, den Nanga Parbat zu umrunden. Kein leichtes Vorhaben ...

Gabriele Frank bricht auf, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen.
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Gabriele Frank hat das Abenteuer im Blut. Die 57-jährige Vöcklabruckerin wagt nun eine dreiwöchige Expedition zum Nanga Parbat. Ihr Ziel ist es, den gigantischen 8000er zu umrunden. Dieses Vorhaben wird die Kindergartenpädagogin über den 4693 Meter hohen Khunjerab Pass bis zur chinesischen Grenze bringen. „Meine Route führt mich von der Rupalseite des Nanga Parbats entlang des Bhazingletschers über den 5377 Meter hohen Mazenopass in die Diamir-Seite. Dabei werde ich im berühmten Herrligkoffer Basecamp stationiert sein, von dem aus es im Jahr 1953 dem Österreicher Hermann Buhl gelang. als erster Mensch den Nanga Parbat zu besteigen“, erläutert Frank ihre Route.

Als Frau alleine unterwegs

Das Besondere an der Reise von Gabriele Frank ist, dass sie alleine, nur begleitet von einheimischen Trägern und Sherpas, unterwegs sein wird – ein ambitioniertes Unternehmen für eine Frau in Pakistan. „Besonders ist aber auch, dass an mir nichts Besonderes ist“, sagt Gabriele Frank über sich selbst. „Ich bin eine ganz normale berufstätige, verheiratete Hausfrau und Mutter von drei erwachsenen Kindern. Ich bin weder Spitzensportlerin noch habe ich irgendwelche Sponsoren.“

Jahrelange Vorbereitung

In jahrelanger Planung hat die 57-Jährige dieses Vorhaben intensiv und genau organisiert und dafür gespart. Nach der Arbeit hat sie im Fitnessstudio trainiert und war laufen. Und in jeder freien Minute hat sie sich auf den heimischen Bergen ihre Kondition erarbeitet. Bergerfahrung hat sie bereits in Nepal und im indischen Karakorum gesammelt. „Dort konnte ich einen 6000er besteigen und musste nur 300 Höhenmeter unter dem Gipfel umdrehen.“

Am 22. Juli bricht Frank auf. Besonders wichtig für sie: „Mein Mann und meine Kinder unterstützen mich in allem sehr und so freue ich mich auf die Erfüllung eines Kindheitstraumes.“


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