Neuer Peer für Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen

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Fotos: AFKDO Mondsee, C. Stoxreiter
Martina Ebner Martina Ebner, Tips Redaktion, 16.04.2021 06:27 Uhr

MONDSEE. Damit die Einsatzkräfte des Feuerwehrabschnitts Mondsee nach belastenden Einsätzen fachkundig und kompetent begleitet werden können, gibt es seit Ende März einen sogenannten „SvE Peer“ im Abschnitt Mondsee.

Hauptlöschmeister Alois Gaderer von der Freiwilligen Feuerwehr Hof steht den 15 Feuerwehren des Abschnitts zur Verfügung. „Bestimmte Einsätze können das Maß der psychischen Belastungsfähigkeit übersteigen. In derartigen Situationen bedarf es der kompetenten Unterstützung“, so Abschnittskommandant Peter Ramsauer.

Gespräche als Angebot nach belastenden Einsätzen 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehren werden regelmäßig mit Leid und Not von Menschen konfrontiert.  Gaderer wurde speziell für die Stressverarbeitung nach belastenden Ereignissen ausgebildet. Beispiele für besonders belastende Situationen für Einsatzkräfte sind: Tod oder schwere Verletzung eines Kameraden im Einsatz, Selbsttötung eines Kameraden, Tod, Unfall oder Suizid von Kindern, Bergung von Toten und vieles mehr. In diesen Fällen soll SvE Peer Alois Gaderer angefordert werden. Die Anforderung kann via Einsatzleiter, Abschnittskommandanten oder direkt erfolgen. 

Was ist ein „SvE Peer“ ? 

Die Abkürzung „SvE“ steht für Stress Verarbeitung nach belastenden Einsätzen. Der Begriff Peer stammt aus dem Englischen und bedeutet „einer aus der Reihe der Gleichen“. Das bedeutet, dass ein erfahrener Feuerwehrmann mit SvE Zusatzausbildung mit den Feuerwehrkameraden spricht. Alois Gaderer ist seit mehr als 50 Jahren aktives Feuerwehrmitglied und hat 2011 berufsbegleitend die drei Jahre dauernde WIFI Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater gemacht. Anfang April 2021 absolvierte der neue SvE Peer des Mondseelandes die viertägige SvE Ausbildung an der Landesfeuerwehrschule in Linz. Somit steht den Feuerwehren des Abschnitts Mondsee ein erfahrener SvE Peer zur Seite. 

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