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INNERSCHWAND/OÖ. Der Winter lädt dazu ein, Oberösterreichs vielfältigen Erholungsraum zu erkunden. Die Broschüre „Respektiere deine Grenzen“ gibt Tipps, wie eine gute Balance aus Freizeitnutzung und Naturschutz gelingt.

Landesrätin Michaela Langer-Weninger erinnert daran, dass es in der Natur ein respektvolles Miteinander braucht. (Foto: Land OÖ/Hermann Wakolbinger)

Besonders dann, wenn Freizeitnutzer in die Rückzugsgebiete von Reh, Gams und Hase eindringen, sich also fern der markierten Wege und Pisten aufhalten, ist menschlicher Besuch für die Natur nicht immer ein Grund zur Freude. Dadurch werde das Wild nicht nur aufgeschreckt und gehetzt, sondern auch zu einem geänderten Äsungsverhalten bewegt, wodurch es wiederum zu nachhaltigen und massiven Schäden am Baumbestand komme. Oft erfolge die Naturschädigung unbewusst und ohne böse Absicht.

Aufklärungsarbeit als Lösung

Der Forstdienst des Landes Oberösterreich hat sich daher gemeinsam mit dem Oberösterreichischen Jagdverband dazu entschlossen, Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Initiative „Respektiere deine Grenzen“ will keine Verbote aufstellen und mit erhobenem Zeigefinger auf Fehlverhalten hinweisen, sondern informieren und für die Bedürfnisse von Flora und Fauna sensibilisieren. „Die Natur zu schützen, liegt in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Natürlich wollen wir als Land Oberösterreich über richtiges Verhalten in der Natur und die besonderen Bedürfnisse der Wildtiere in der stillsten Zeit des Jahres aufklären, doch letztendlich liegt die Umsetzung bei den Menschen. Mit etwas gegenseitiger Rücksichtnahme ist ein respektvolles Nebeneinander bestimmt möglich“, betont Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger, die in Innerschwand wohnt.


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