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SEEWALCHEN/A. Oberösterreich wurde im Februar 2022 von einer Sturmserie heimgesucht. Es ist somit auch nicht verwunderlich, dass der Monat bis etwa vier Grad zu warm ausfallen wird.

Der Sturm macht es auch den Autofahrern nicht leicht. (Foto: trendobjects/shutterstock.com)
Der Sturm macht es auch den Autofahrern nicht leicht. (Foto: trendobjects/shutterstock.com)

Laut Meteorologen Christian Brandstätter von METEO-data in Seewalchen gab es bereits zu Lichtmess am 2. Februar verbreitet Sturmböen zwischen 70 und 90 km/h. Auf den Bergen blies voller Orkan bis 140 km/h. Am 6. Februar kam dann Sturmtief „Roxana“ und sorgte für Böen zwischen 80 und 100 km/h. Auf dem Feuerkogel wurden orkanartige Böen bis 115 km/h registriert. Auch am 7. Februar blieb es noch sehr stürmisch. Nach einer kurzen Sturmpause erreichte die Sturmserie dann ihren Höhepunkt. Am 17. Februar bescherte Sturmtief „Ylenia“ Oberösterreich verbreitet orkanartige Böen, wie z.B. am Linzer Flughafen und Wolfsegg. In Kremsmünster wurden sogar Orkanböen bis 119 km/h gemessen. Auf dem Feuerkogel gab es schwere Orkanböen bis 166 km/h. Am 19. Februar folgte dann Orkantief „Zeynep“ mit schweren Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h. Auf den Bergen blies erneut voller Orkan. Da „Zeynep“ hauptsächlich den Norden Deutschlands erfasste kam Oberösterreich noch relativ glimpflich davon. Am 21. Februar wird Sturmtief „Antonia“ voraussichtlich für ein Ende der Sturmserie sorgen. Erneut werden Böen zwischen 80 und 100 km/h auftreten, auf den Bergen voller Orkan.

Der Jetstream macht es

Grund für dieses stürmische Wetter ist der Jetstream, ein Starkwindband in der oberen Troposphäre, das sich genau über Mitteleuropa befindet. An ihm orientieren sich die Tiefs und können wie an einer Perlenschnur nach Mitteleuropa ziehen. Wenn dann im Rahmen von kräftigen Schauern und Gewittern die Höhenkaltluft daruntergemischt wird, treten selbst im Flachland starke Windgeschwindigkeiten bis Orkanstärke auf.

Sturmtief „Antonia“ wird jedoch das letzte Sturmtief sein, denn die Modelle sehen einheitlich ab Mitte der Woche zunehmend Hochdruckeinfluss, was uns dann eher frühlingshaftes Wetter bescheren wird.


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