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SCHWANENSTADT. Die Landjugend-Ortsgruppe Schwanenstadt machte es sich im letzten Jahr zur Aufgabe, mit dem Projekt „Nachhaltigkeitskompass“ zum Schutz der Umwelt beizutragen.¶

Die Landjugend machte auch auf Direktvermarkter aufmerksam. (Foto: Pelzl Roland)
Die Landjugend machte auch auf Direktvermarkter aufmerksam. (Foto: Pelzl Roland)

Ziel war, die Leute an die Hand zu nehmen und Anregungen zu geben, wie und wo man am besten mit einem nachhaltigen Lebensstil beginnt.

Simone Neudorfer, Schriftführerin der Landjugend-Bezirksgruppe und Mitglied der Ortsgruppe Schwanenstadt, erzählt: „Wenn man sich den Kompass bildlich vorstellt, arbeiteten wir mit den vier Himmelsrichtungen. Dabei bilden jeweils Regionalität und Saisonalität, Ressourcenschonung, Upcycling und Biodiversität eine Himmelsrichtung ab. Wir wollten Veranstaltungen zu den Themen umsetzen und mehr Bewusstsein in der Bevölkerung bilden.“

Die Veranstaltungen des Projektes reichten vom Müllsammelwettbewerb über eine Blühstreifen-Aktion und eine Kleidertauschbörse bis hin zu einem Open-Air-Kino. Den Abschluss bildeten Image-Videos der Direktvermarkter aus den Gemeinden Schlatt und Niederthalheim und selbst gefärbte Sackerl mit regionalen Köstlichkeiten. Über den Ursprung des Projektes berichtet Neudorfer: „Eva Öhlinger, Leiterin der Ortsgruppe Schwanenstadt, und ich machten uns darüber Gedanken, was für uns wichtig ist, worauf wir aufmerksam machen möchten und was wir damit bewirken wollen. Das Thema Nachhaltigkeit hat für uns beide im alltäglichen Leben einen sehr großen Stellenwert. Wir versuchen, unseren eigenen Lebensstil nachhaltiger zu gestalten und möchten auch andere Menschen zum Umdenken anregen.“

Ein besonderes Anliegen der Landjugend-Ortsgruppe war, Menschen aufzufordern, sich über nachhaltige Alternativen im Alltag zu informieren, denn auch im ländlichen Raum spielt der Schutz der Natur eine wichtige Rolle.


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