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BERG/ATTERGAU. In Eggenberg, gleich über dem Pfadfinderlager, versteckt sich mit Tinas Ponyhof ein reitpädagogischer Geheimtipp, bei dem schon die Kleinsten erste Reiterfahrung schnuppern dürfen.

Tina Brunner mit ihrem Pony Snorre (Foto: Ambros Ritt)
  1 / 4   Tina Brunner mit ihrem Pony Snorre (Foto: Ambros Ritt)

Tina Brunner liegt die Liebe zu den Pferden im Blut. Bereits mit fünf Jahren absolvierte sie ihren ersten geführten Reitkurs, mit sieben Jahren begann sie mit dem Unterricht an der Longe, danach machte sie die Reitgrundausbildung. Als Jugendliche begeisterte sie sich besonders für das Wanderreiten. Als sie selber Mama wurde, richtete sie ihren Fokus auf die Reitpädagogik.

Reitpädagogische Ausbildung

Die 29-Jährige erzählt: „Ich wusste schon immer, dass ich etwas mit Kindern und Pferden machen möchte. Durch einen Zufall lernte ich eine Reitpädagogin kennen, die mich unter ihre Fittiche nahm. Ich durfte bei ihren Einheiten assistieren, wovon ich enorm profitierte. Sie motivierte mich dazu, eine reitpädagogische Fachausbildung zu machen. Bald war mir klar, dass das meine Zukunft ist.“

Spielerischer Zugang

Bei der Reitpädagogik geht es um einen spielerischen Zugang zu den Ponys. Ganz entspannt lernen die Kinder auf diese Weise den richtigen Umgang mit den Tieren. Auf dem Pferderücken werden motorische Grundkompetenzen gefördert, wodurch vielfältige Bewegungserfahrungen gemacht werden.

„Ich wollte nichts aufschieben“

Mitte 2019 zogen zwei Ponys in den Stall ein. Kurz darauf gab es bereits die ersten Anfragen von Reitkindern. Obwohl die Infrastruktur rundherum noch nicht fertig war, startete Tina Brunner mit ihrem Projekt. „Ich wollte nichts aufschieben, sondern einfach mit den Mitteln starten, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte. Und es war perfekt so“, schildert sie heute.

Ponys brauchen Beschäftigung

Insgesamt drei Ponys leben und arbeiten mit Tina Brunner auf ihrem kleinen Ponyhof. Nicht nur die Kinder, auch die Pferde profitieren davon. „Ponys sind Arbeitstiere und möchten, dass man sich mit ihnen beschäftigt. Ein Classic Pony wie mein Snorre braucht ständige Herausforderung. Mein Senior Ramiro ist mit 140 cm der größte im Stall. Er war früher ein Turnierpferd, war aber nicht reitbar, als er zu mir kam. Heute ist er unser Lehrmeister, der den Kindern Geduld beibringt“, erklärt die Reitpädagogin.

Herumtoben im Heu

In die Zwergerlgruppe dürfen die Kinder schon ab etwa eineinhalb Jahren kommen, sobald sie sicher gehen können. In einer ungezwungenen Umgebung können die Kleinkinder ganz ohne Anleitung und Druck entdecken und ausprobieren. „Die Kinder können selber entscheiden, was sie machen möchten. Viele lieben es, die Ponys zu füttern und im Heu zu toben. Besonders beliebt ist es auch, meinen Shetty-Mix Flori mit Fingerfarben anzumalen und zum Beispiel ein Regenbogeneinhorn daraus zu machen“, lacht Tina Brunner.

Fixpunkt Ponyhof

Die Bewegung an der frischen Luft schätzen die Kinder, aber auch deren Begleitpersonen. „Eine Mama hat mir nach einem Jahr erzählt, dass sie es selber auch nicht leicht hatte und dieser Fixpunkt Ponyhof, die Gespräche mit den anderen Mamas und die viele pädagogische Fragen an mich, für sie extrem wertvoll sind. Das hat mich persönlich sehr berührt,“ so die passionierte Reiterin.

Zwergerlgruppe für Kleine

Die Zwergerlgruppe findet Montag und Mittwoch um 10 Uhr statt. Die Gruppe mit den größeren Kindern (ab etwa vier Jahren) ist von Montag bis Donnerstag am Nachmittag. Terminvereinbarungen sind per WhatsApp oder SMS unter 0699/17357883 oder über die Facebook Seite Tina's Ponyhof möglich.

Gewinnen

Tips verlost viermal eine reitpädagogische Einheit in der „Zwergerlgruppe“.


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