Paten-Obstbäume bei Schulen und Kindergärten in der Naturpark-Region gepflanzt
MONDSEE. Der Naturpark Bauernland rief eine Obstbaum-Patenschaftsinitiative ins Leben. Insgesamt wurden im Rahmen der Aktion knapp 150 Obstbaum-Patenschaften übernommen – einige der Bäume wurden nun bei Schulen und Kindergärten in der Naturpark-Region gepflanzt.

Die Obstbäume produzieren Sauerstoff, speichern CO2, filtern Staub aus der Luft, dienen als Nahrungsquelle und stellen für tausende Insekten, Pflanzen und Tiere einen wichtigen Lebensraum dar.
Insgesamt wurden 146 Obstbaum-Patenschaften von Firmen, aber auch Privatpersonen aus der Region, übernommen. Die meisten der Bäume wurden bei Landwirte in der Naturpark-Region, 46 der Patenapfelbäume jedoch bei Schulen und Kindergärten der Naturpark-Gemeinden gepflanzt.
Naturpark-Vorstandsmitglied und Baumwärter Johann Buchner aus Zell am Moos nahm sich die Zeit, um gemeinsam mit den Schülern der Volksschule Zell am Moos die Bäume einzupflanzen und erklärte ihnen, worauf man bei der Pflege junger Bäume achten müsse.
„Das Obstbaum-Patenschaftsmodell ist eine tolle Aktion, die die heimischen Wiesen verschönert und bereichert. Dass einige der Patenbäume bei Schulen und Kindergärten gepflanzt werden, finde ich eine wunderbare Art, um den Kindern die Wichtigkeit von Streuobstwiesen bewusst zu machen. Sie lernen dabei, dass ein Baum nicht nur dazu da ist, Obst zu erschaffen, sondern sehen auch mit eigenen Augen, wie viele Tiere und Insekten sich die Streuobstwiese als Lebensraum auswählen und somit auch zur Artenvielfalt beitragen. Es zu erleben und zu sehen ist die einfachste und schönste Art für Kinder, die Wichtigkeit des Lebensraums Streuobstwiese zu begreifen,“ sagt Buchner.


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