Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

OTTNANG. Zum Abschluss der Raubwildjagd der Gemeindejagden Atzbach, Manning, Niederthalheim, Ottnang, Rutzenham und Wolfsegg sowie der Eigenjagden Simmering und Schloss Wolfsegg wurde die traditionelle Streckenlegung durchgeführt.

Die Streckenlegung ist eine alte Jagdtradition. (Foto: Kirchberger)
Die Streckenlegung ist eine alte Jagdtradition. (Foto: Kirchberger)

Dabei wurden vier Dachse, zwölf Füchse, ein Iltis und 15 Marder zur Strecke gebracht. Am Ende des Jagdtages wurde das erlegte Raubwild in einer Reihe aufgelegt. In der Jagdsprache spricht man hier von einer Streckenlegung. Dieser Brauch wird traditionell als Ehrerbietung der Jägerschaft vor dem erlegten Tier ausgeführt. Die Niederthalheimer Jagdhornbläsergruppe begleitete diese Zeremonie mit dem Jagdhornsignal „Raubwild tot“.

Wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt

Ottnangs Jagd- und Hegeringleiter Franz Kirchberger wies unter anderem darauf hin, dass im Sinne der Erhaltung einer Artenvielfalt in der - durch Menschenhand geformten - Kulturlandschaft, die Raubwildbejagung nach wie vor eine wichtige Aufgabe der Jägerschaft ist. Verloren gegangene Lebensräume und Biodiversitätsverlust können allerdings nicht allein durch Raubwildbejagung kompensiert werden. Zum Abschluss der Streckenlegung überreichten Franz Kirchberger und Bezirksjägermeister Anton Helmberger jedem Schützen einen Tannenzweig als Erlegerbruch.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden