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BEZIRK VÖCKLABRUCK. Die aktuelle Mitgliederstatistik des Österreichischen Alpenvereins offenbart einmal mehr die enorme Begeisterung der Menschen für die Bergwelt: Der größte alpine Verein Österreichs zählt mehr als 710.000 Mitglieder – die meisten in Wien, gefolgt von Tirol und Oberösterreich. Im Bezirk Vöcklabruck freut sich der Verein über 5.000 Mitglieder.

Mitglieder bei Wegarbeiten im Gebiet der Taferlklause zum Hochleckenhaus (Foto: Alpenverein)
  1 / 3   Mitglieder bei Wegarbeiten im Gebiet der Taferlklause zum Hochleckenhaus (Foto: Alpenverein)

Dass das Interesse am Bergsport und Naturschutz besonders in den Städten und urbanen Bereichen enorm ist, bestätigen die regionalen Zahlen der Mitgliederstatistik: Mit 223.460 Personen zählen die Wiener Sektionen die meisten Mitglieder. In Tirol sind 106.698 Menschen beim Alpenverein, die Sektionen in Oberösterreich verzeichnen insgesamt 84.379 Mitglieder. 28,6 Prozent der Mitglieder sind jünger als 30 Jahre, sie gehören damit der Alpenvereinsjugend an. Das Durchschnittsalter im Verein beträgt 42,8 Jahre. Der Frauenanteil im Alpenverein steigt seit Jahren kontinuierlich und liegt bei 45,44 Prozent.

Erhalt von Hütten und Wegen

Der Alpenverein leistet mit dem Erhalt seiner 225 alpinen Hütten und des 26.000 Kilometer langen Wegenetzes einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag für das „wanderbare Österreich“. Rund ein Fünftel seiner Budget-Mittel investiert er in die Instandhaltung der alpinen Infrastruktur, z. B. Hütten und Wege. Die Einnahmen durch Hüttennächtigungen und Pacht machen nur circa die Hälfte dieses Beitrags aus.

5.000 Mitglieder im Bezirk Vöcklabruck

Die Sektion Vöcklabruck des Österreichischen Alpenvereins besteht aus den Ortsgruppen Vöcklabruck, Kammer, Vöcklamarkt, Neukirchen/V., Attergau und Frankenmarkt. Mitglieder zählt der Verein im Bezirk aktuell 5.055. Neben dem umfangreichen Tourenprogramm, das von den jeweiligen Ortsgruppen angeboten wird, bildet vor allem die Erhaltung des Hochleckenhauses einen Schwerpunkt der Arbeit im Bezirk Vöcklabruck.

Das Haus auf dem beliebten Ausflugsberg feiert im kommenden Jahr zudem sein 100-jähriges Bestandsjubiläum. Insgesamt betreut die Sektion sechs Wege im Höllengebirge, davon die drei Aufstiegsrouten auf den Hochlecken. Im Durchschnitt werden 450 bis 500 Stunden pro Jahr freiwillige Arbeit in das Wegenetz investiert.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Jugendarbeit. So werden allein in der Kletterhalle in Vöcklabruck pro Jahr rund 250 Ausbildungsstunden angeboten. Die einzelnen Ortsgruppen organisieren zudem verschiedenste Outdoor-Aktivitäten für Jugendliche


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