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Die Stadtpolizei schaut seit 100 Jahren auf die Märkte in Vöcklabruck

Emma Salveter, 12.04.2024 11:29

VÖCKLABRUCK. Seit nunmehr 100 Jahren hat die Stadtpolizei Vöcklabruck die Aufsicht des Marktes über. Bis heute sorgen die Polizisten an Markttagen in der Bezirkshauptstadt für Sicherheit und die Einhaltung der Regeln.

V.l.: Bürgermeister Peter Schobesberger, Stadtpolizei-Kommandant Gerald Klement, Irene Hinterlechner (Foto: Stadtgemeinde Vöcklabruck)
V.l.: Bürgermeister Peter Schobesberger, Stadtpolizei-Kommandant Gerald Klement, Irene Hinterlechner (Foto: Stadtgemeinde Vöcklabruck)

Vor genau 100 Jahren bekam die Stadtpolizei Vöcklabruck eine wichtige Aufgabe: Der damalige Bürgermeister Adolf Reiter betraute die beiden Polizisten der neu eingerichteten Wachstube im Schwibbogen mit der Marktaufsicht. 1924 sicherte Reiter den Polizisten für den zusätzlichen Arbeitsaufwand eine monatliche Marktdienstzulage in der Höhe von 30 Schilling zu.

Heute ist der Wochenmarkt für sehr viele Bürger und Gäste der Stadt nicht mehr wegzudenken. Er ist ein beachtlicher Frequenzbringer, da er für zahlreiche Vöcklabrucker und Besucher aus den Umlandgemeinden ein Pflichttermin ist. Der Frischemarkt am Samstag ist als weitere Attraktion im September 1999 ins Leben gerufen worden.

Seit 2022 kümmert sich federführend Gruppeninspektorin Irene Hinterlechner an den Markttagen Mittwoch und Samstag um die Sicherheit und die Einhaltung der Regeln – etwa, dass die Feuerwehrzufahrt frei ist oder die zugewiesenen Flächen nicht unerlaubt vergrößert werden. Auch die Verteilung und Abrechnung der Standplätze obliegen der Polizei. In der Marktordnung ist zudem exakt festgehalten, welche Produkte angeboten werden dürfen.

Bürgermeister Peter Schobesberger: „Unsere Polizist:innen schauen seit 100 Jahren, dass der Wochenmarkt funktioniert. Viele unterschiedliche Interessen müssen unter einen Hut gebracht werden. Ich danke Irene Hinterlechner für ihren Einsatz mit viel Fingerspitzengefühl.“


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